(Z) Zeiteisen Review: Baume & Mercier Capeland Flyback Chrono


(Bilder in hoher Auflösung zum Review finden sie hier)
Zeiteisen Review: Baume & Mercier Capeland Flyback Chronograph
Einleitung:
Vor nicht all zu langer Zeit schrieb ein österreichischer Journalistenkollege „Baume & Mercier wurde heuer quasi neu erfunden...“.
Ganz so würde ich es nicht ausdrücken. Der Hersteller war und ist für seine hochwertigen Uhren bekannt. Wenn auch durch manche Krise gebeutelt und verschiedene Wirren durchlaufend, so hat sich BM doch wacker gehalten. Eingebettet in die Richemont-Gruppe steht heute wieder ein Budget zur Verfügung, das auch extravagante Konstruktionen erlaubt und das Qualitätsniveau auf ein Level hebt, das der Marke gerecht wird.
Noch werden vorwiegend Uhrwerke von ETA verwendet, wenngleich auch schon ein Chronograph mit dem berühmten Chronographenkaliber aus der 750er-Serie von Jaeger-LeCoultre mit an Bord ist.
Die Testuhr verwendet ein La Joux-Perret 8147-2, das auf dem ETA Valjoux 7753 basiert.
Die in diesem Jahr in Genf vorgestellten Modelle aus der Capeland-Kollektion gehören zu den absoluten Topsellern der Marke, was in Anbetracht des tollen Designs der Uhren kein Wunder ist.
Der Capeland Flyback Chronograph ist eine der schönsten Interpretationen
eines historischen Themas am Markt. Das Zusammenspiel aus Verarbeitungsqualität, Design und bewährtem Uhrwerk ergeben eine ausnehmend schöne, alltagstaugliche Uhr.




Gehäuse:
Das rund 44 x 16,5mm messende, runde Edelstahlgehäuse ist sehr schön ausgeführt. Die zeitgemäße Größe verleiht der Uhr gegenüber den historischen Vorbildern eine eigenständige Optik. Das Mittelteil läuft in relativ kurzen Hörnern aus, die sowohl das Band, als auch die Befestigungspunkte für den Boden aufnehmen, der mit 4 Schrauben an den Hörnern befestigt ist.
Die Flanken des Gehäuses sind fein gebürstet, Lünette, Boden und Hörner poliert. Im Zusammenspiel mit dem hochgewölbten, entspiegelten Saphirglas ergibt sich ein sehr wertiger Eindruck der Uhr.
Der Boden verfügt über ein großes Saphirglasfenster, das den Blick auf das Uhrwerk nicht nur vollständig freigibt, sondern sogar „lupenartig“ geschliffen ist- das Werk also etwas vergrößert darstellt.
Mit einer Druckfestigkeit von 5 bar ist die Uhr im Alltag ausreichend geschützt.
Die Bedienung der großen, unverschraubten Krone ist ohne Fehl und Tadel- und sogar die pilzförmigen Drücker lassen sich -in Anbetracht des üblicherweise doch widerspenstigen Werkes- sehr angenehm bedienen. Exakte Druckpunkte und ein schön dosierter Widerstand versüßen den Umgang mit der Uhr.
Zifferblatt/Zeiger:
Über einem weiß lackierten Zifferblatt ziehen gebläute Breguet-Zeiger ihre Runden. Auf applizierte Indizes wird vollständig verzichtet, im Gegenzug zieren das Zifferblatt mehrere aufgedruckte Skalen, wie Telemeter oder Tachymeter. Der Druck könnte insgesamt etwas feiner sein, fällt aber nicht wirklich negativ auf.
Durch die zweifarbige Aufteilung der Skalierung, schwarz für die äusseren, blau für die inneren, ergibt sich eine schöne Abstufung.
Trotz der vielfältigen Aufdrucke ist die Ablesbarkeit der Uhr bei Tageslicht gut. Mangels Leuchtmasse ist man des Nachts auf eine externe Beleuchtung angewiesen.
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(Z) Zeiteisen Review: IWC Aquatimer Chronograph
Zeiteisen Review: IWC Aquatimer Chronograph (zuletzt editiert am 21.9.2011)


Einleitung:
Die vorliegende Testuhr gehört zu einer der legendärsten Modelllinien des Herstellers aus Schaffhausen.
Nicht nur extrem druckfeste Modelle, die bis 200bar Wasserdruck problemlos widerstehen können, auch Uhren mit mechanischem Tiefenmesser sind Bestandteil dieser aussergewöhnlichen, traditionsreichen Kollektion, die seit 1967 die Fans der Marke beglückt.
Viele berühmte Taucher- so auch mein persönliches Jugendidol Jacques Cousteau- vertrau(t)en auf diese Uhren im harten Alltag des Berufstauchers.
Die Testuhr ist sozusagen das „Mittelklassemodell“ dieser Serie.
IWC genießt den Ruf, professionelle Qualität für professionelle Benutzer zu liefern.
Und unter diesem Gesichtspunkt wird die Uhr auch geprüft, was letztlich eine härtere Kritik (falls nötig) zur Folge hat.
Der Text geht vorrangig auf die Benutzung unter professionellen Gesichtspunkten ein, vor allem bei sicherheitsrelevanten Details, die Bewertung erfolgt aus Sicht des normalen Uhrenkäufers.
Ob IWC die Hausaufgaben gemacht hat, und einen wirklich professionell einsetzbaren Taucherchronographen gemacht hat, soll dieses Review klären.






Das Gehäuse:
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(Z) Zeiteisen Preview: Omega Speedmaster mit Kaliber 9300

Zeiteisen Modellvorschau: Omega Speedmaster mit Kaliber 9300
Gleichzeitig mit den Planet Ocean Modellen konnte ich die ersten Speedmaster mit dem neuen Chronographenkaliber 9300 ausprobieren.
Durch das relativ große Werk wurde das Gehäuse entsprechend vergrößert (44,25mm). Hat man keinen direkten Vergleich zur „normalen“ Speedmaster, fällt das auf den ersten Blick gar nicht auf.

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(Z) Zeiteisen Preview: Omega Seamaster Planet Ocean Chronograph, Kaliber 9300

(Modell in Edelstahl)
Zeiteisen Modellvorschau: Omega Seamaster Planet Ocean Chronograph, Kaliber 9300
Vor einigen Tagen konnte ich -abseits des Trubels von Basel- einen ersten Blick auf die ersten Serienmodelle der Omega Seamaster Planet Ocean Chronographen mit dem neuen Chronokaliber 9300 werfen.
In der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit wurden die Eindrücke von Basel nochmals bestätigt.
Die Modelle sind erheblich massiver und sportlicher, als die Vorgängerversionen.
Waren die Chrono-Modelle des Vorjahres noch eine echte Mischung aus Dress- und Sportuhr, so zeigen sich die aktuellen Modelle deutlich sportiver.
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(Z) Zeiteisen Review: Grand Seiko Spring Drive GMT SBGE001
(Bilder zum Testbericht in hoher Auflösung finden Sie hier..)


Einleitung:
Grand Seiko, der Stachel im Fleisch der Schweizer Luxus-Uhrenindustrie
Es war im Jahr 1960, als sich Tsuneya Nakamura, der „Vater“ der legendären „Marvel“, das Ziel setzte, die ...(Originalton Seiko)...“Beste Uhr der Welt“ zu schaffen.......
Per Seiko-Definition bedeutete das (-bis heute-) eine Uhr, die mit maximaler Genauigkeit, maximaler Zuverlässigkeit und maximaler Alltagstauglichkeit den Träger erfreuen sollte.
Verpielte Details, oder anfällige Komplikationen wurden deshalb von der Planung ausgeschlossen.
Man konzentrierte sich daher auf klassisch entworfene Uhrgehäuse, mit bester Ablesbarkeit, höchstmöglicher Verarbeitungsgüte und Kaliberkonstruktionen, die den Ansprüchen an Zuverlässigkeit und Ganggenauigkeit genügten.
Wer die Mentalität Japanischer Entwickler kennt, kann sich vorstellen, dass die letzten Jahrzehnte seit Einführung dieser Spitzenlinie nicht ungenützt verstrichen, sondern zur Perfektionierung der notwendigen Technologien und des Designs genutzt wurden.
Eines der am höchsten entwickelten Endprodukte dieser Entwicklung ist die hier getestete Grand Seiko Spring Drive GMT SBGE001.


Das Gehäuse:
Die 51 Jahre Perfektionierung merkt man in jedem Millimeter dieses ausserordentlich aufwändig gearbeiteten Gehäuses.
(Z) Zeiteisen Review: Omega Seamaster PloProf


Einleitung:
2009 wurde die Neuauflage der legendären Seamaster 600 von 1970 präsentiert. Das weckte natürlich entsprechende Erwartungen.
Die historische Version war eine der ganz wenigen Taucheruhren der Geschichte, die ausschließlich für den Taucheinsatz konzipiert wurden. Eine der obersten Prioritäten war dabei die Möglichkeit des Einsatzes beim Sättigungstauchen.
Die Entwickler lösten dieses Problem denkbar elegant mit einem einteiligen Monocoque-Gehäuse mit einer sehr eigenwilligen Kronenkonstruktion. Auf diese Weise wurde ein gasdichtes Gehäuse erreicht, das Eindringen von Helium also unterbunden. Zu diesem Zeitpunkt eine absolute Novität- und eine hohe konstruktive und fertigungstechnische Herausforderung. Das Kaliber 1002 bildete die werktechnische Ausstattung.
Ein weiteres herausstechendes Merkmal war die beidseitig drehbare Lünette mit der markanten Verriegelung/Entsperrung mittels Druckknopf.
So ausgestattet, eroberte sich dieses Modell die Gunst der professionellen Taucher, begünstigt auch durch die Zusammenarbeit Omegas mit Comex.
Die nahezu ausschließliche Verwendung dieses Modells durch Berufstaucher führte letztlich zum Spitznamen „PloProf“ (abgek. für Plongeur Professionel).
Mit einer garantierten Druckfestigkeit bis 600m Wassertiefe (was eher tiefgestapelt war), der gasdichten Konstruktion, perfekter Ablesbarkeit durch den markanten Minutenzeiger und der mit Leuchtziffern versehenen Lünette wurde sie diesem Anspruch auch gerecht.
Dieses schwere Erbe tritt nun die Seamaster PloProf 1200 M an.
Eines vorweg: Der Spagat zwischen Modernisierung und Erhalt der Eigenschaften des Vorläufers ist nur teilweise gelungen.
Allerdings ist dieser Testbericht kein Vergleichstest „alt vs. neu“, sondern er behandelt ausschließlich das neue Modell.
Ich nehme mir jedoch die Freiheit heraus, auf diverse Unterschiede in der Konstruktion am Rande einzugehen.
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(Z) Zeiteisen Review: Ingenieur Automatic Mission Earth
(Bilder in hoher Auflösung zum Testbericht finden Sie in der Galerie)
Reference IW323601

Einleitung:
Schon gut ein halbes Jahrhundert begeistert diese Uhrenserie Fans der Marke IWC immer wieder auf`s Neue. Seit Mitte der 1950er Jahre wird dieses Modell stetig weiterentwickelt und den Anforderungen der jeweiligen Ära angepasst.
Wie schon seit Einführung der Serie wurde nicht nur das Gehäuse weiterentwickelt, sondern auch das entsprechende Uhrwerk immer wieder angepasst.
Beginnend mit der Kaliberserie 85, die mit ihrem Pellaton-Aufzug für Furore sorgte und immer wieder modernisiert wurde- zudem als Vorläufer des aktuellen 80110 gilt- über das Kaliber 375, welches auf Basis des ETA 2892 entwickelt wurde, oder dem Kaliber 887 auf einer Basis von Jaeger-LeCoultre.
Allen gemeinsam ist der umfangreiche Schutz gegen magnetische Störeinflüsse.
Wurde zu Beginn dieser Modellserie noch das Werk selbst umfangreich diesen Anforderungen angepasst (alle relevanten Teile –ausser der Spirale- wurden aus einer Beryllium-Legierung hergestellt), so geschieht das heute ausschließlich durch Verwendung eines „Weicheisenkäfigs“ für das Werk. Dieser Käfig besteht aus einem das Werk umschließenden Ring, dem Zifferblatt und einem inneren –zusätzlichen- Gehäuseboden aus Weicheisen.
So wird eine Abschirmung selbst bei 80.000 A/m gewährleistet.
Das Gehäuse:


Wie ein Tresor schmiegt sich das vollständig aus Edelstahl gefertigte Gehäuse um das Manufakturwerk. Dass es sich dabei nicht nur um ein Gefühl handelt, sondern auch tatsächlich ein Entwicklungsmerkmal ist, sollte hier der Vollständigkeit halber angemerkt werden. Wie schon in der Einleitung angeführt, beherbergt dieses Gehäuse schließlich nicht nur das Werk selbst, sondern auch dessen Magnetfeldschutz aus Weicheisen. Diese Maßnahmen in Verbindung mit der Druckfestigkeit des Gehäuses von 12 ATM ergeben letztlich einen Metallpanzer der Extraklasse.
Die Dimensionen bewegen sich so am oberen Ende des Tragbaren:
Der Durchmesser beträgt ohne Krone stattliche 46mm, die Bauhöhe ist mit 15mm schon auf dem Niveau von Tauchspezialisten oder Chronographen.
Ein Teil der großen Bauhöhe ist auch dem Uhrwerk geschuldet, das mit einer Höhe von über 7mm eines der massivsten 3Zeigerwerke überhaupt ist.
Im Vergleich mit den älteren Baujahren handelt es sich hier also um einen wahren Goliath.
Dafür entspricht es dem noch immer anhaltenden Modetrend zu sehr großen Uhren- und bietet durch den sehr großen Zifferblattdurchmesser auch eine hervorragende Ablesbarkeit.
An das Gewicht muss man sich allerdings erst gewöhnen- und beim ersten Kontakt mit der Uhr erschrickt man ein klein wenig. Selbst mit Kautschukband bleibt man nur knapp unter der magischen 200g-Marke, also in einem Bereich, der sonst normalerweise nur von extrem druckfesten Taucheruhren oder Chronographen erreicht wird.
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(Z) Zeiteisen Review: Jaeger LeCoultre Master Control Hometime
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Einleitung:
Die Master Control Hometime gehört zu den Volumenmodellen dieses Herstellers, abseits von Reverso und der sportlichen Master Compressor- Linie.
Sie stellt sozusagen die klassische Designvariante eines nahezu perfekten Reisebegleiters mit dezentem Äusseren und höchster Verarbeitungsqualität dar.
Trotz des (auf den ersten Blick) schlicht gezeichneten Zifferblattes und des eleganten, schlanken Gehäuses bietet dieses Modell mehr als genug eigenständige Stilelemente, um nicht im Uhreneinerlei zu verschwinden.
Und natürlich punktet auch dieses Modell mit Manufakturqualität im besten Sinn, was in dieser Preisklasse leider noch immer nicht alltäglich ist.
Um jedoch dem wahren Charakter der Uhr auf die Schliche zu kommen, muss man sich doch ein wenig eingehender mit diesem Modell beschäftigen. Scheint sie für manche momentan ein wenig farblos, so ändert sich diese Einstellung blitzartig bei genauerer Betrachtung.


Das Gehäuse:
Das klassische, dreiteilige, Gehäuse aus Edelstahl ist durchgängig hochglanzpoliert. Keine Mattierung stört den makellosen Glanz dieser eleganten Uhr. Eine abgeschrägte Lünette umrahmt das minimal gewölbte Saphirglas.
Die flachen Flanken des Gehäuses laufen in einer sanften Rundung zu den nicht mit Löchern verunzierten Hörnern aus.
Einzig die geriffelte, nicht verschraubte Krone ragt wenige Millimeter aus der perfekten Linie heraus. Sie bietet genügend Angriffsfläche, um einwandfrei und ohne Gefummel bedient zu werden.
Der mit einem, das gesamte Uhrwerk präsentierende, Sichtglasfenster ausgestattete Boden ist mit 4 Schrauben am Mittelteil befestigt. Die am
Stahlrand aufgebrachten Beschriftungen sind samt und sonders aufwändig graviert und nicht geprägt.
Durch die flache Bauform und das unaufdringliche Erscheinungsbild ist es die ideale Uhr zum Anzug.
Die Druckfestigkeit wird mit 5 Bar angegeben, wodurch das Uhrwerk im Alltag ausreichend geschützt ist.
Read More...(Z) Zeiteisen Review: Officine Panerai Luminor 1950 Marina 3 Days Automatic

Einleitung:
Vielfach wird die Marke noch immer als gehyptes Modelabel betrachtet.
In Anbetracht der historischen Entwicklung dieses Herstellers und den Veränderungen unter den Fittichen des Richemont-Konzerns mauserte sich Panerai allerdings zu einem ernstzunehmenden Produzenten sehr hochwertiger Uhren mit mehr als ansprechender Technik und hervorragendem, eigenständigem Design.
Dass Panerai zudem eine interessante Uhrenhistorie aufzuweisen hat (wenn auch im militärischen Bereich), entgeht scheinbar vielen Kritikern.
Nicht nur, dass dieser Hersteller schon Mitte der 1930er Jahre mit die ersten einsatzfähigen Taucheruhren (für die italienische Marine) entwickelte (ursprünglich beschäftigte sich das 1860 gegegründete Familienunternehmen mit Sitz in Florenz mit der Herstellung von nautischen Instrumenten), die sich in vielen Einsätzen in den darauf folgenden Kriegsjahren bewähren mussten (und das auch mit Bravour meisterten), auch innovative Gehäuseverschlüsse, wie der legendäre Kronenverschluss mittels Bügel, der Einsatz hochwirksamer Leuchtmittel und eine praktisch nicht zu überbietende Ablesbarkeit sind Merkmale dieses Herstellers.
(Bilder zu diesem Review in hoher Auflösung finden Sie in der Galerie)
Das Gehäuse:




In seinen Grundzügen basiert dieses Kissengehäuse noch immer auf den Prototypen aus den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts.
Selbst der Kronenverschluss findet sich schon in Modellen aus den frühen 1940er Jahren und verhalf den Uhren schon damals zu einer Druckfestigkeit von 20 ATM.
Gerade dieser „Bügelverschluss“ ist eine sehr segensreiche (und markentypische) Einrichtung, die mehrere Vorteile kombiniert.
Einerseits garantiert dieses Verschlusssystem eine hohe Sicherheit gegen das Eindringen von Wasser, andererseits ist eine Fehlbedienung nahezu ausgeschlossen und es kann kein Gewinde (wie bei einer verschraubten Krone) beschädigt werden. Die Dauerhaltbarkeit und Sicherheit ist so noch über der einer Schraubkrone anzusetzen.
Durch die einfache Betätigung ist es auch ein Leichtes, die Uhr aufzuziehen oder die Uhrzeit zu stellen. Kein Gefummel, kein Geschraube, einfach den Hebel öffnen und die griffige Krone entsprechend betätigen.
Die Krone selbst erinnert eher an ein Zahnrad. Sehr flach, aber mit stattlichem Durchmesser gesegnet, der eine Bedienung in Verbindung mit der starken Riffelung ausgesprochen erleichtert. Der Bügelverschluss selbst lässt sich sehr leicht betätigen- es ist also keinerlei übermäßiger Kraftaufwand notwendig.
Das 44x15mm große Gehäuse besteht aus typischem 316er Stahl. Der Mittelteil ist gebürstet und bildet so einen schönen Kontrast zur polierten Lünette und dem ebenfalls polierten, mit einem Saphirglasfenster versehenen, verschraubten Gehäuseboden.
Die Verarbeitung entspricht der Preisklasse.
Obwohl diese Panerai durchaus (im historischen Rückblick) als Taucheruhr gelten darf, verfügt sie über keine drehbare Lünette mit Minuteneinteilung. Das mindert ihre tatsächliche Verwendbarkeit entsprechend, offeriert aber andererseits einen sehr schönen, homogenen Gesamteindruck.
Letztlich basiert das Design auf einem bald 80 Jahre alten, bewährten Konzept.
Nach oben hin wird das Gehäuse von einem 2,6mm starken, leicht gewölbtem und einseitig enstspiegeltem Saphirglas abgedeckt.
Durch die große, bombierte Glasfläche und der fehlenden äusseren Entspiegelungsschicht kommt es bei manchen Lichtsituationen allerdings zu Spiegelungen, die dann das Ablesen entsprechend erschweren.
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(Z) Zeiteisen Review: IWC Portugieser Automatik

IWC Portugieser Automatik
Einleitung:
Groß, schlicht, klassisch.
Diese Attribute und eine schier endlose Gangreserve kennzeichnen dieses Modell von IWC.


Die Portugieser Automatik gehört zweifellos zu den Klassikern und den absoluten Highlights in der Kollektion dieses Herstellers. Sie entspricht auf nahezu ideale Weise der Vorstellung, die man von Uhren aus Schaffhausen gemeinhin gedanklich verankert hat.
Das technisch anspruchsvolle Kaliber 51011 mit rückerloser Feinregulierung durch Masseslots (Reguliergewichte/Masselottes*), die sich in ähnlicher Form auch bei anderen namhaften Herstellern findet und diese Uhr sozusagen in den Adelsstand hebt, eine traumhafte Verarbeitung von Gehäuse und Werk, 7 Tage Gangreserve UND automatischer Aufzug sind Eigenschaften, die das Liebhaberherz höher schlagen lassen.
In Anbetracht der hochwertigen Technik ist der geforderte Preis von rund 9000,- Euro beinah ein Sonderangebot im Zeitalter der überteuerten „Modeuhren“.
Dieser beinah euphorische Einstieg in dieses Review hat seine Ursache auch in der nicht unbegründeten Hoffnung, dass es IWC im hochpreisigen Uhrensegment doch noch immer ernst nimmt, sich seiner Traditionen und Werte besinnt, und nicht zum reinen Einschaler mutiert, was viele Fans dieser Marke (den Autor dieses Berichts eingeschlossen) nicht unbedingt mit Wohlwollen bedenken.
Doch genug der harschen Worte!
Dieser Bericht befasst sich schließlich mit einer wahren Augenweide, sowohl in optischer- als auch in technischer Hinsicht.
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(Z) Zeiteisen Review: Omega Speedmaster Broad Arrow Gent’s Co-Axial Chronometer GMT
Co-Axial GMT

Einleitung:
Eine Uhr für Weltreisende. Klassisches Design und modernste Mechanik vereinen sich in dieser Uhr zu einem harmonischen und beeindruckenden Ganzen.
Kaum eine Modellfamilie ist so bekannt, wie die Speedmaster- Serie von Omega. Und kaum eine andere Uhrenfamilie ist so umfangreich und mit so vielen unterschiedlichen Uhrwerken bestückt.
Die hier getestete Version verfügt über eines der modernsten und aufwändigsten innerhalb der Speedmaster-Serie.
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(Z) Zeiteisen Review: Omega Speedmaster Broad Arrow Rattrapante Gent’s Co-Axial Chronometer







Coming soon!!






