IWC Ingenieur
(Z) Zeiteisen Review: Ingenieur Automatic Mission Earth
03/11/10 21:37
Zeiteisen-Review: Ingenieur Automatic Mission Earth
(Bilder in hoher Auflösung zum Testbericht finden Sie in der Galerie)
Reference IW323601

Einleitung:
Schon gut ein halbes Jahrhundert begeistert diese Uhrenserie Fans der Marke IWC immer wieder auf`s Neue. Seit Mitte der 1950er Jahre wird dieses Modell stetig weiterentwickelt und den Anforderungen der jeweiligen Ära angepasst.
Wie schon seit Einführung der Serie wurde nicht nur das Gehäuse weiterentwickelt, sondern auch das entsprechende Uhrwerk immer wieder angepasst.
Beginnend mit der Kaliberserie 85, die mit ihrem Pellaton-Aufzug für Furore sorgte und immer wieder modernisiert wurde- zudem als Vorläufer des aktuellen 80110 gilt- über das Kaliber 375, welches auf Basis des ETA 2892 entwickelt wurde, oder dem Kaliber 887 auf einer Basis von Jaeger-LeCoultre.
Allen gemeinsam ist der umfangreiche Schutz gegen magnetische Störeinflüsse.
Wurde zu Beginn dieser Modellserie noch das Werk selbst umfangreich diesen Anforderungen angepasst (alle relevanten Teile –ausser der Spirale- wurden aus einer Beryllium-Legierung hergestellt), so geschieht das heute ausschließlich durch Verwendung eines „Weicheisenkäfigs“ für das Werk. Dieser Käfig besteht aus einem das Werk umschließenden Ring, dem Zifferblatt und einem inneren –zusätzlichen- Gehäuseboden aus Weicheisen.
So wird eine Abschirmung selbst bei 80.000 A/m gewährleistet.
Das Gehäuse:


Wie ein Tresor schmiegt sich das vollständig aus Edelstahl gefertigte Gehäuse um das Manufakturwerk. Dass es sich dabei nicht nur um ein Gefühl handelt, sondern auch tatsächlich ein Entwicklungsmerkmal ist, sollte hier der Vollständigkeit halber angemerkt werden. Wie schon in der Einleitung angeführt, beherbergt dieses Gehäuse schließlich nicht nur das Werk selbst, sondern auch dessen Magnetfeldschutz aus Weicheisen. Diese Maßnahmen in Verbindung mit der Druckfestigkeit des Gehäuses von 12 ATM ergeben letztlich einen Metallpanzer der Extraklasse.
Die Dimensionen bewegen sich so am oberen Ende des Tragbaren:
Der Durchmesser beträgt ohne Krone stattliche 46mm, die Bauhöhe ist mit 15mm schon auf dem Niveau von Tauchspezialisten oder Chronographen.
Ein Teil der großen Bauhöhe ist auch dem Uhrwerk geschuldet, das mit einer Höhe von über 7mm eines der massivsten 3Zeigerwerke überhaupt ist.
Im Vergleich mit den älteren Baujahren handelt es sich hier also um einen wahren Goliath.
Dafür entspricht es dem noch immer anhaltenden Modetrend zu sehr großen Uhren- und bietet durch den sehr großen Zifferblattdurchmesser auch eine hervorragende Ablesbarkeit.
An das Gewicht muss man sich allerdings erst gewöhnen- und beim ersten Kontakt mit der Uhr erschrickt man ein klein wenig. Selbst mit Kautschukband bleibt man nur knapp unter der magischen 200g-Marke, also in einem Bereich, der sonst normalerweise nur von extrem druckfesten Taucheruhren oder Chronographen erreicht wird.
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Reference IW323601

Einleitung:
Schon gut ein halbes Jahrhundert begeistert diese Uhrenserie Fans der Marke IWC immer wieder auf`s Neue. Seit Mitte der 1950er Jahre wird dieses Modell stetig weiterentwickelt und den Anforderungen der jeweiligen Ära angepasst.
Wie schon seit Einführung der Serie wurde nicht nur das Gehäuse weiterentwickelt, sondern auch das entsprechende Uhrwerk immer wieder angepasst.
Beginnend mit der Kaliberserie 85, die mit ihrem Pellaton-Aufzug für Furore sorgte und immer wieder modernisiert wurde- zudem als Vorläufer des aktuellen 80110 gilt- über das Kaliber 375, welches auf Basis des ETA 2892 entwickelt wurde, oder dem Kaliber 887 auf einer Basis von Jaeger-LeCoultre.
Allen gemeinsam ist der umfangreiche Schutz gegen magnetische Störeinflüsse.
Wurde zu Beginn dieser Modellserie noch das Werk selbst umfangreich diesen Anforderungen angepasst (alle relevanten Teile –ausser der Spirale- wurden aus einer Beryllium-Legierung hergestellt), so geschieht das heute ausschließlich durch Verwendung eines „Weicheisenkäfigs“ für das Werk. Dieser Käfig besteht aus einem das Werk umschließenden Ring, dem Zifferblatt und einem inneren –zusätzlichen- Gehäuseboden aus Weicheisen.
So wird eine Abschirmung selbst bei 80.000 A/m gewährleistet.
Das Gehäuse:


Wie ein Tresor schmiegt sich das vollständig aus Edelstahl gefertigte Gehäuse um das Manufakturwerk. Dass es sich dabei nicht nur um ein Gefühl handelt, sondern auch tatsächlich ein Entwicklungsmerkmal ist, sollte hier der Vollständigkeit halber angemerkt werden. Wie schon in der Einleitung angeführt, beherbergt dieses Gehäuse schließlich nicht nur das Werk selbst, sondern auch dessen Magnetfeldschutz aus Weicheisen. Diese Maßnahmen in Verbindung mit der Druckfestigkeit des Gehäuses von 12 ATM ergeben letztlich einen Metallpanzer der Extraklasse.
Die Dimensionen bewegen sich so am oberen Ende des Tragbaren:
Der Durchmesser beträgt ohne Krone stattliche 46mm, die Bauhöhe ist mit 15mm schon auf dem Niveau von Tauchspezialisten oder Chronographen.
Ein Teil der großen Bauhöhe ist auch dem Uhrwerk geschuldet, das mit einer Höhe von über 7mm eines der massivsten 3Zeigerwerke überhaupt ist.
Im Vergleich mit den älteren Baujahren handelt es sich hier also um einen wahren Goliath.
Dafür entspricht es dem noch immer anhaltenden Modetrend zu sehr großen Uhren- und bietet durch den sehr großen Zifferblattdurchmesser auch eine hervorragende Ablesbarkeit.
An das Gewicht muss man sich allerdings erst gewöhnen- und beim ersten Kontakt mit der Uhr erschrickt man ein klein wenig. Selbst mit Kautschukband bleibt man nur knapp unter der magischen 200g-Marke, also in einem Bereich, der sonst normalerweise nur von extrem druckfesten Taucheruhren oder Chronographen erreicht wird.
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