Manufakturkaliber
(Z) "Manufaktur-Kaliber"
10/04/09 20:06
Wieder so ein heikles Thema, zu dem es viele Erklärungsversuche- und vor allem- viele Missverständnisse gibt.
Im Zuge der Baselworld 2009 ist, wie bei vielen anderen Gelegenheiten zuvor, in einschlägigen Internetforen mehrfach die Diskussion aufgetaucht, was nun eigentlich ein Manufakturkaliber sei.
Die „Hardliner“ vertreten die These, dass ein „Manufakturkaliber“ ausschließlich vom jeweiligen Hersteller konstruierte und auch selbst gebaute Uhrwerke sein können. Diese sollten zudem noch möglichst mit der Hand montiert- wenn nicht gar in Einzelteilen „manuell“ gefertigt sein.
Die „gemäßigte Mitte“ ist der Ansicht, dass ein gewisser „Konstruktionsbeitrag“ und die exklusive Verwendung eines Werkes ausreicht.
Den „Toleranten“ reicht ein von der jeweiligen Marke selbst gravierter Aufzugsrotor zur Rechtfertigung des „Manufakturgedankens“.
Irgendwie haben letztlich alle -mit gewissen Einschränkungen- recht.
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Im Zuge der Baselworld 2009 ist, wie bei vielen anderen Gelegenheiten zuvor, in einschlägigen Internetforen mehrfach die Diskussion aufgetaucht, was nun eigentlich ein Manufakturkaliber sei.
Die „Hardliner“ vertreten die These, dass ein „Manufakturkaliber“ ausschließlich vom jeweiligen Hersteller konstruierte und auch selbst gebaute Uhrwerke sein können. Diese sollten zudem noch möglichst mit der Hand montiert- wenn nicht gar in Einzelteilen „manuell“ gefertigt sein.
Die „gemäßigte Mitte“ ist der Ansicht, dass ein gewisser „Konstruktionsbeitrag“ und die exklusive Verwendung eines Werkes ausreicht.
Den „Toleranten“ reicht ein von der jeweiligen Marke selbst gravierter Aufzugsrotor zur Rechtfertigung des „Manufakturgedankens“.
Irgendwie haben letztlich alle -mit gewissen Einschränkungen- recht.
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