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Zeiteisen Ultimate Ausgabe Baselworld 2012 copy


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Jaeger LeCoultre Militäruhren

(H) Jaeger-LeCoultre - Kurzabriss über die Geschichte der Militäruhren

Zu den Militäruhren von Jaeger-LeCoultre:

Seit über zweihundert Jahren spielt präzise Zeitmessung eine ständig wichtigere Rolle in der Armee, für die Planung und Synchronisierung von Militäroperationen in geographischer Entfernung, zu See, Land oder Luft, aber auch in der Ballistik, um die Einschlagdistanz der Geschosse zu bestimmen.

Seit ihrer Gründung 1833 entwickelt die Manufaktur Jaeger-LeCoultre innovative Herstellungsverfahren, die zum Fortschritt der Schweizer Uhrmacherkunst durch perfektionierte Präzision und Zuverlässigkeit geführt haben – zwei Bereiche, die für eine Armeeuhr ausschlaggebend sind. Die Beiträge des „Großen Hauses“ oder Grande Maison des Vallée de Joux zur Geschichte der militärischen Zeitmessung umfassten ultra-genaue Kaliber sowohl für Marinechronometer wie für die Landarmee und Luftwehr. Schon im Zweiten Weltkrieg belieferte Jaeger-LeCoultre die Alliierten mit Fliegeruhren, wie der legendären Mark XI. 2009 wird die Geschichte mit der neuen Master Compressor Diving Navy SEALs weitergeführt, die das Siegel des Elitecorps der U.S. Navy trägt und extreme Leistungswerte verkörpert, Zuverlässigkeit unter allen Bedingungen und die Fähigkeit, über sich selbst hinauszuwachsen.

Seechronometer und Taschenuhren(1890 - 1950)
Um 1890 begann der in Paris ansässige Uhrmacher Edmond Jaeger (1858 – 1922) Chronometer für Torpedoboote bei Wettbewerben des Hydrographischen Dienstes der Französischen Marine vorzustellen, die mehrfach mit dem ersten und zweiten Preis ausgezeichnet wurden. Das Manufakturmuseum Patrimoine Jaeger-LeCoultre hat gerade ein Exemplar erworben, das der Französischen Marine 1895 angeboten wurde. Diesen Chronometer erwarb im Jahre 1900 die U.S. Navy für das Torpedoboot USS Cushing (1890 – 1920, das kurz zuvor an den letzten Operationen des Spanisch-Amerikanischen Krieges von 1898 vor Kuba im Einsatz gewesen war. Der Zeitmesser mit der Gravur US Navy 44 auf dem Gehäuseboden ist mit dem Kaliber LeCoultre 21RV ausgestattet, was beweist, dass Jaeger seine Uhrwerke schon in den Jahren um 1890 aus der Manufaktur LeCoultre & Cie bezog, während seine offizielle Zusammenarbeit mit dem Großen Haus des Vallée de Joux erst 1903 begann.
In seinem Werk Militäruhren präsentiert der deutsche Armeeuhren-Spezialist Konrad Knirim eine Navigationsuhr der 8. Torpedodivision der Kaiserlichen Marine des Deutschen Reiches, das mit dem in den 1880er Jahren hergestellten Kaliber LeCoultre 19RVS versehen war1.

Während des Zweiten Weltkrieges stellte die Manufaktur in Le Sentier mehrere Uhrwerke für die Marine her, darunter auch das Kaliber Jaeger-LeCoultre 162. Parallel beliefert sie die Britische Armee mit einer großen Anzahl von Taschenuhren in Edelstahl, die das Kaliber Jaeger-LeCoultre 467 bargen und teilweise für Landtruppen bestimmt waren (Gravur G.S.T.P. und Broad Arrow - Symbol der Zugehörigkeit zur Britischen Armee), teilweise für das Bodenpersonal der Royal Air Force (Gravur 6E/50).

Die ersten Jaeger-LeCoultre-Fliegeruhren Mark VIIA, A11 und die sogenannte „Weems“ (ab 1940)


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