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Zeiteisen Ultimate Ausgabe Baselworld 2012 copy



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Jaeger-LeCoultre Reverso

(H) Jaeger-LeCoultre Reverso (Teil 1a) von Jerome Lambert




Reverso Eine Legende in Bewegung, uhrmacherische Meisterwerke mit vollendeter Eleganz.

„Eine Legende in Bewegung“ Von Jérôme Lambert, CEO Jaeger-LeCoultre

Einige Legenden schöpfen ihre Kraft aus der Tatsache, dass es sie schon lange gibt. Verewigt durch die Zeit, für immer unumstößlich geworden, lässt sich ihre Geschichte nur noch in der Vergangenheitsform erzählen. Doch manchmal ist der Zauber so stark, dass etwas Seltsames geschieht: die Legende lebt, atmet, verwandelt sich, nimmt eine noch schönere Gestalt an, ohne dabei ihre ursprüngliche Aura einzubüßen.
Vor langer Zeit, im Jahr 1931, inmitten von Wolken aufgewirbelten Staubes und dem ohrenbetäubenden Hufklappern der Pferde entstand eine Idee: eine Uhr, deren Zifferblatt vor Stößen geschützt werden könnte, während die metallene Rückseite mit einer persönlichen Gravur ins Auge stach. 80 Jahre später schwingt sich die Reverso von dem Status einer Uhrenikone auf zum Status eines uhrmacherischen Kultobjektes.
Die Reverso war so besonders, dass es ihr gelang, im Laufe der Jahre in einer Vielzahl unterschiedlicher Gestalten aufzutreten, ohne jemals ihre Seele zu verlieren. Heute gewährt das Tragen einer Reverso aus den aktuellen Kollektionen Eintritt in eine exklusive Welt. Die Welt der Geschichte der Uhrmacherei, aber auch, und vor allem, Eintritt in ein Reich, das von technischer Perfektion und ästhetischer Eleganz durchdrungen ist.
Mit dem Entwurf der Reverso erfand eine Handvoll Männer voller Phantasie und Innovationsgeist weit mehr als ein einfaches Wendegehäuse: Sie riefen ein Gefühl hervor, das nun schon seit 80 Jahren währt. Sie schufen eine Uhr mit unbegrenzten Möglichkeiten.
Die Reverso schöpft ihre Kraft aus der Vergangenheit und noch mehr aus ihrer Zukunft...

Eine Legende..Die Anekdote ist Teil der langen Geschichte der Uhrmacherkunst. Es bedarf nur wenig Vorstellungskraft, um sich die Szene lebhaft vorzustellen. Wie in einem Film spielt sich die Sequenz vor unserem inneren Auge ab...
Die Kulisse: Draußen, am Tage. Ein großes Spielfeld, auf dem Staub und Gras sich den Boden streitig machen. Das Licht ist grell, die Hitze brütend. In der Ferne vollführen Pferde wilde Drehungen, setzen zum temperamentvollen Galopp an, kommen näher, entfernen sich wiehernd. Ihre behelmten Reiter, in lebendigen Farben gekleidet, schwenken lange Stäbe, deren Enden von zigarrenförmigen Holzspitzen gekrönt sind.
Wir schreiben das Jahr 1930 in Indien, das seinerzeit unter britischer Herrschaft steht. Bei den Männern handelt es sich größtenteils um englische Soldaten der Indian Army. Sie sind gerade dabei, eine leidenschaftliche Partie Polo auszutragen, diesem Sport der „Krieger, Prinzen und Könige“, den sie ein Jahrhundert zuvor bei ihrer Landung in den von ihrer Heimatinsel so weit entfernten Gefilden für sich entdeckt hatten. Und so kam es, dass die Soldaten Ihrer Majestät, eine Aktivität, die einst nur in den Steppen Zentralasiens ausgeübt wurde, zu einer Sportart machten, die so „very british“ ist und sich durch eine Mischung aus Eleganz, Geschicklichkeit und Kampfgeist auszeichnet.
Ein teilweise exzessiver Kampfgeist, zu dessen ersten Opfern oftmals die von den Reitern getragenen Uhren gehörten! Wie viele von ihnen mussten nach einer frenetischen Partie feststellen, dass ihr Zeitmesser die Stöße und Erschütterungen nicht überstanden hatte?

An eben jenem Tag, als eine Partie zu Ende geht, bewegt sich einer der Offiziere, von Schweiß und Staub bedeckt, sein Pferd am Zaumzeug haltend, auf einen eleganten Mann in Zivilkleidung zu, der am Rande des Spielfeldes steht. Sein Name ist César de Trey. Er ist kein Brite, er ist Schweizer. Ein Geschäftsmann, der mit Zahnprodukten reich geworden ist und sich nun der schönen Uhrmacherkunst zugewandt hat.
Der Offizier, der sich zu ihm gesellt, hält in seine Uhr den Händen, deren Glas während der Polo-Partie zerbrochen ist. „Noch eine hinüber!“, ruft er resigniert aus.

Bei einem im Club organisierten Empfang noch am gleichen Abend wendet sich der englische Soldat, der den Vorfall noch immer nicht verwunden hat, erneut an César de Trey, dessen Beruf er kennt. Ganz so als wollte er ihn herausfordern, fragt er ihn, ob er imstande wäre, eine Uhr zu entwerfen, robust genug, um eine Partie Polo unversehrt zu überstehen. Unser Schweizer Geschäftsmann, in seiner zurückhaltenden Art, erwidert hierauf wahrscheinlich nichts. Doch gleich bei seiner Rückkehr nach Europa vereinbart er einen Termin mit einem ihm bekannten Uhrmacher: Jacques-David LeCoultre. Dieser leitet eine der wenigen Schweizer Manufakturen, die sämtliche Handwerksfächer beherrscht, die für den Entwurf und den Bau hochwertiger Uhrwerke vonnöten sind. Dieses Haus zählt bereits einige 200 verschiedene Chronographenkaliber und ebenso viele Repetitionen zu seinem Repertoire. Das Unternehmen zeichnet sich zudem durch die hohe Zahl seiner Erfindungen aus, die sowohl aus dem Bereich der Mechanik als auch aus dem Gebiet der Fertigung stammen. Darüber hinaus arbeitet Jacques- David LeCoultre eng mit dem Haus Jaeger zusammen, mit dem gemeinsam er die Uhr Duoplan konzipiert hatte. Das Pariser Uhrenatelier Jaeger ist daher der ideale Partner zur Umsetzung eines derartigen Gehäuses...

Aus ihrem Gedankenaustausch entsteht die Idee eines drehbaren Gehäuses, das das Zifferblatt dadurch schützt, dass die Stöße ausschließlich auf die Metallrückseite auftreffen. Am 4. März 1931 meldet der französische Ingenieur Alfred Chauvot ein Patent für eine Uhr an, die „auf ihrer Halterung gleitet und sich so komplett um sich selbst drehen kann“.

Und wieder vernimmt man wie in einem Film das Gespräch zwischen dem für die Patenteintragung zuständigen Angestellten und ihrem Erfinder:
- Wie lautet der Name ihrer Erfindung? - Reverso. - Und das bedeutet? - Lateinisch für: „Ich drehe mich um“.
- Reverso, ist notiert. Ihr Patent ist registriert... Im November 1931, nachdem César de Trey sämtliche Rechte an der Erfindung Reverso von Alfred Chavot erworben hat, gründet er gemeinsam mit Jacques-David LeCoultre die Firma Spécialités Horlogères, deren Ziel es ist, diese bahnbrechende Uhr zu bauen und zu vertreiben.

Man kann sich nun bestens vorstellen wie der englische Offizier vom Anfang unserer Geschichte die Uhr, die ihm César de Trey überreicht, an sein Handgelenk anlegt, das Gehäuse umschwenken lässt, sich auf sein Pferd schwingt, ihm die Sporen gibt und im schnellen Galopp davonstiebt und dabei seinen Schläger herumwirbelt als wolle er seine neue Reverso einer besonderen Herausforderung unterziehen...

An diesem Tag, wenn auf der Leinwand unseres Films das Wort „ENDE“ erscheint, ist dies nur der Beginn der Reverso-Saga. Der Erfolg der Reverso ist in der Tat so groß, dass er die Geschichte der Marke Jaeger-LeCoultre maßgeblich beeinflussen wird.
So wird das Unternehmen Spécialités Horlogères im Jahr 1937, nachdem die Patentrechte für die Reverso von de Trey erworben wurden, umgetauft auf den Namen „Société de vente des produits Jaeger-LeCoultre“, was den Abschluss des Entstehungsprozesses der Marke Jaeger-LeCoultre markiert. Wieder eine schöne Geschichte, die gleichzeitig Ende und Anfang eines großen Kapitels ist...

1931, 2011: der Erfolg eines klassischen zeitlosen Stils
Die Entstehungsgeschichte der Reverso, die in Indien aus der Anfrage eines englischen Polospielers auf der Suche nach einer unzerbrechlichen Uhr hervorging, ist noch erstaunlicher als sie auf den ersten Blick scheinen mag. Die 1931 vorgestellte Uhr präsentierte sich in einer für den Art-déco-Stil sehr typischen rechteckigen Form, doch auch eine zweite Version, in quadratischer Form, wurde in Betracht gezogen. Da die Wahl der Ingenieure auf die rechteckige Form gefallen war, wurde der quadratische Entwurf der Reverso in den Archiven abgelegt, wo er in Vergessenheit geriet. Im Jahr 2006 bei der Durchsicht der Archive der Manufaktur entdeckten die Uhrmacher und Designer von Jaeger-LeCoultre diese historische und dabei doch gänzlich neue Uhr wieder. Seitdem hat sich die Kollektion Reverso Squadra an die Seite ihrer illustren Vorgängerin gestellt. Beide Versionen übertreffen sich einander an Kreativität und präsentieren regelmäßig neue innovative, leistungsstarke Uhren voller Eleganz.
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(Z)(H) Jaeger-LeCoultre Reverso (Teil 2) - PR-Material



Reverso Squadra World Chronograph Polo Fields

Mit dem neuen Modell kehrt die Reverso zu ihren Ursprüngen zurück: auf den Poloplatz. Im
Keramik-Gehäuse und mit aufwändiger Technik ist sie die exklusive Sportuhr schlechthin.
Schwarz, robust und extrem sportlich: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte bekommt die
Reverso ein Keramikgehäuse. Nach 77 Jahren kehrt die legendäre Sportuhr mit dem Modell
Squadra World Chronograph Polo Fields zu ihrer ursprünglichen Bedeutung zurück – eine
unverwüstliche Uhr für Polospieler zu sein. Mit einer Kombination aus mechanischer Finesse undextremer Widerstandsfähigkeit haben die Uhrmacher sie auf den neuesten Stand in Technikund Design gebracht. Chronographen- und Weltzeitfunktion wurden perfekt auf die Bedürfnissevon Spielern abgestimmt, die sich auf den Polofeldern der ganzen Welt miteinander messen.

Denn Polospieler benötigen einen Chronographen mit schnell ablesbarer Anzeige, der präzise
jede Spieleinheit, Chukka genannt, messen kann. Und da sie auf allen Feldern der Welt zu Hausesind, hilft ihnen eine deutliche Großdatumsanzeige auf der Vorderseite und eine Weltzeitanzeige auf der Rückseite, sich durch einen simplen Gehäusedreh Klarheit über die Zeitzonen zu verschaffen.

Der Reverso World Chronograph Polo Fields ist kühn im Design, elegant und zuverlässig. Eine Uhr geschaffen für Sportler, die sich unbedingt auf ihren Zeitmesser verlassen müssen. Er setzt die Squadra-Linie fort, die schon bei ihrer Vorstellung vor zwei Jahren technisch Interessierte begeisterte und sich durch das maskuline Design schnell einen Platz in der Männerwelt eroberte.

Reverso und Keramik – Tradition und Zukunft verschmelzen

Hohe Ansprüche in puncto Zuverlässigkeit und Robustheit werden an den Reverso Squadra
World Chronographen Polo Fields gestellt. Gleichzeitig soll sich die Uhr überall in der
glamourösen Welt des Pferdesports von ihrer besten Seite zeigen und sich die Blessuren aus
den Spielen nicht ansehen lassen. Nur ein Material erfüllt diese Kriterien in Perfektion:
synthetische Keramik. Sie ist hoch technisch, extrem widerstandsfähig und ultra-sportiv –
Eigenschaften, die exzellent zum Geist der Reverso Squadra passen. Das spiegelt sich auch in
der Wahl der Gehäusefarben wider: Schwarz für das Wendegehäuse und Rotgold oder Titan
für sein Chassis.

Das Gehäuse der Reverso stellt gleichzeitig aber enorme Ansprüche an Verarbeitung und
Ästhetik, besteht es doch aus mehr als 50 Teilen, die exakt ineinander passen müssen. Um das
zu erreichen, waren die Ingenieure von Jaeger-LeCoultre gezwungen, das Herstellungsverfahren für Keramikgehäuse komplett zu überdenken.
Üblicherweise basiert die Produktion von Keramik auf einem Brennverfahren, bei dem ein
Keramikpulver und ein Bindemittel in einer Form erhitzt werden. Während des Brennens
verflüchtigt sich die Bindesubstanz und das Pulver verschmilzt zu einem festen Körper. Allerdings schrumpft dieser im Laufe des Prozesses, Blasen können sich bilden und zu porösen Oberflächen und Strukturschwächen führen.
Solche Risiken nimmt Jaeger-LeCoultre bei der Herstellung seiner Uhren nicht in Kauf. Da aber die positiven Eigenschaften des Materials äußerst interessant sind, suchten die Ingenieure nach neuen Herstellungsmethoden für diese Art von Gehäusen.
Sie wählten für das Keramikpulver ein Gemisch aus Zirkonoxid, einem Edelstein-Mineral, und Yttriumoxid, einem oxidierten Leichtmetall für die Stabilität der Mischung. Das Pulver wird zusammen mit einem organischen Bindemittel durch ein Spritzgussverfahren mit einem Druck von 2000 bar in eine Negativform gepresst. Dabei entsteht ein völlig gleichmäßig strukturierter Keramikblock, der mit Diamantwerkzeugen in sein endgültiges Aussehen geschliffen wird.
Danach sintert man das Teil bei 2000 Grad Celsius, wobei die Material-Verbindung schmilzt und koaguliert.
Um auch den kleinstmöglichen Fehler im Material zu erkennen, werden die Teile jetzt auf
mögliche poröse Stellen durchleuchtet und erst nach dieser Prüfung geschliffen und poliert. Die Endbearbeitung übernimmt eine 5-achsige CNC-Computer-Fräse. Nur sie garantiert die
Präzision, die für die einwandfreie Funktion des komplexen Wendegehäuses notwendig ist. Da verschiedene Spezialwerkzeuge mit Diamantschleif- und –Polierköpfen zum Einsatz kommen, dauert der Vorgang fünfmal länger als bei einem gewöhnlichen Stahlgehäuse.
Das Ergebnis ist ein Gehäuse auf dem neuesten Entwicklungsstand, wie geschaffen für den
Reverso Squadra World Chronographen Polo Fields: Extrem kompakt, kaum schwerer als Titan und mit 1200 Vickers doppelt so hart wie ein Stahlgehäuse. Dadurch wird sowohl eine noch nie erreichte Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Kratzer gewährleistet, als auch die Passgenauigkeit, die man für die Verarbeitung benötigt.
Das Uhrwerk –ausgeklügelte Mechanik der Manufaktur Das Automatik-Kaliber 753 wurde speziell für den Reverso Squadra Chronographen entwickelt.
Zwei Federhäuser sorgen für genügend Kraft, um die Anzeigen auf Vorder- und Rückseite 65
Stunden lang anzutreiben. Man kann die beiden Federhäuser auf der Rückseite hinter der
Weltzeitanzeige aus Saphirglas erkennen. Dort dreht sich auch der Rotor, der für ihren Aufzug zuständig ist. Räder und Triebe im Uhrwerk lagern auf 39 synthetischen Rubinen und die Antriebseinheit tickt mit 28800 Halbschwingungen pro Stunde. Das Kaliber 753 wurde mit einem speziellen Getriebe ausgestattet, das die Anzeigen auf Vorder- und Rückseite
synchronisiert. Es wurde um den Aufzugsrotor herum konstruiert.

100 Prozent Squadra – in Design und Funktion
Für die Designer von Jaeger-LeCoultre eröffneten die Eigenschaften des Keramikgehäuses völlig neue Möglichkeiten in der Gestaltung: So setzten sie das schwarze Gehäuse in Kombination mit dem Rotgold beziehungsweise Titan des Chassis effektvoll in Szene.
Die weißen Ziffern im unverwechselbaren Reverso-Stil heben sich deutlich von dem dezent
perlierten, nachtschwarzen Zifferblatt ab. Die Designmerkmale wie Stopp-Sekundenzeiger und Tag/Nacht-Anzeige leuchten dagegen rot, damit man sie auf einen Blick wahrnimmt.
Hinter der durchsichtigen Weltzeitanzeige auf der Rückseite kann man das Uhrwerk erkennen
und seine aufwändige Konstruktion erahnen. Die Anzeige selbst wurde in 24 Stunden unterteilt und die Nachtstunden dunkler gehalten, um jegliche Verwirrung beim Ablesen auszuschließen. Um die Anzeige herum sitzt eine Metallblende, deren Muster aus Genfer Streifen durch eine galvanische Beschichtung intensiv schwarz schimmert.
Damit man die Weltzeitanzeige sofort gut erkennen kann, sind die wichtigsten Städte der
einzelnen Zeitzonen aufgedruckt. Für diese spezielle Uhr haben sich die Designer etwas
Besonderes erdacht: Einige der Städte ersetzten sie durch die Namen der wichtigsten Polofelder in der jeweiligen Zeitzone: Palm Beach in Florida, Palermo in Argentinien, Ham London in England, Sotogrande in Spanien und Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten – eben alle die Orte, an denen sich die Polobegeisterten rund um die Welt treffen.

Perfekte Ablesbarkeit
In der Hitze eines Polospiels ist schnelle Ablesbarkeit das wichtigste Kriterium für eine Uhr. Mit dem Reverso Squadra World Chronographen Polo Fields haben die Designer diese Disziplin zur Meisterschaft geführt: Auf dem Zifferblatt bei 9 Uhr sieht man den Stunden-, bei 3 Uhr den Minutenzähler der Stoppuhr. Beide übernehmen die quadratische Form des Gehäuses als Designmerkmal. Der große rote Stopp-Sekundenzeiger wiederum fällt vor dem Schwarz und Weiß des Zifferblatts besonders auf.
Das Großdatum bei 12 Uhr kann man deutlich erkennen, die Tag/Nacht-Anzeige, eine rotschwarze Scheibe, ist unten auf dem Zifferblatt hinter dem kleinen Sekundenzeiger
untergebracht.
Eleganz und Funktionalität vereinen sich auch bei den Bedienelementen – bei der achteckigen
Krone und den Drückern, die durch die Reverso-typischen drei eingefrästen Streifen besonders griffig sind. Je nach Chassismaterial bestehen Krone und Drücker aus Rotgold oder Titan.
Die Ausdruckskraft des schwarzen Gehäuses wird durch das ebenfalls schwarze Kautschuk-
Gliederband mit Stahlkern noch unterstrichen. Eine Faltschließe mit Arretierknopf sorgt für
sicheren Halt am Arm. Als echte Sportuhr ist der Reverso Squadra World Chronograph Polo
Fields wasserdicht – bis 50 Meter Tiefe.
Sportlichkeit und Eleganz mit Gold und Titan

Die Eigenschaften der Uhr wurden perfekt auf ihren Einsatz abgestimmt. Welche Version aber der Polo-Aficionado wählt, die warme Rotgoldene oder die technisch anmutende graue Titan- Version, das muss er selbst entscheiden.
Beide haben unterschiedliche Vorzüge: Das Titan wird von Jaeger-LeCoultre in der Stufe Grad 5 verarbeitet. Das heißt, es enthält kleine Mengen von Aluminium und Vanadium. Diese Legierung ist weit verbreitet in Raumfahrt und Medizintechnik, weil sie einerseits extrem widerstandsfähig ist und andererseits hautverträglich. Außerdem passt es perfekt zu den Keramikteilen, weil es – anders als reines Titan – auch nach starker Beanspruchung keine Spuren zeigt. Beide Gehäuseteile sind somit langlebig und widerstandsfähig.
Im Gegensatz zum technisch anmutenden Titan strahlt das Rotgold eine exklusive Aura aus, tritt aber in sportlichen Aspekten kaum hinter der Titanvariante zurück. Um das zu unterstreichen, ist das rotgoldene Modell auf 500 Stück limitiert.
Zurück zu den Ursprüngen – die perfekte Reverso fürs Polofeld
Die Rolle als Reverso fürs Extreme erfüllt der Squadra World Chronograph Polo Fields in jeder Hinsicht. Auch nach 77 Jahren bleibt die Reverso dem Charakter ihres Ursprungs als zuverlässige Polosportuhr treu: Klarheit, Robustheit und modernste Technik waren von Anfang an die Kernpunkte der Entwicklung dieser berühmten Wendeuhr. Und wenn sie heute im eleganten und funktionalen Design auf das Polofeld zurückkehrt, ist sie wieder eine Uhr, die den Menschen den Kopf verdreht.
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(Z)(H) Jaeger-LeCoultre Reverso (Teil 3) - PR-Material



Reverso Gyrotourbillon 2
Die Kunst des Drehens und Wendens: Zum 175.
Firmenjubiläum präsentiert Jaeger-LeCoultre das neue
Gyrotourbillon 2 im berühmten Gehäuse der Reverso

Zum 175. Geburtstag der Manufaktur präsentiert Jaeger-LeCoultre die Neuauflage eines
fantastischen Mechanismus: Das Gyrotourbillon 2. Darin treffen sich neueste Errungenschaften
der hohen Uhrmacherkunst mit der langen Tradition der Manufaktur. Bühne für diesen
technischen Meilenstein ist das drehbare Gehäuse der Reverso – damit man die einzigartigen
Bewegungen dieses außergewöhnlichen Tourbillons problemlos von vorn und von hinten
bewundern kann.
Das Gyrotourbillon fasziniert mit seiner ausgeklügelten Funktion jeden Betrachter: Wie von
Geisterhand rotiert dabei der Tourbillon-Mechanismus in einem zweiten winzigen Käfig –
hinsichtlich Konstruktion und Gangverhalten von Armbanduhren werden damit neue Maßstäbe
gesetzt.
Bei normalen Tourbillons ist die komplette Hemmungseinheit der mechanischen Uhr –
Ankerrad, Anker und Unruh – in einem Käfig montiert, der sich um seine eigene Achse dreht.
Das hat einen unschätzbaren Vorteil: Der Gang normaler Armbanduhren ist durch deren
ständige Bewegungen Schwerpunkt- und Lagefehlern ausgesetzt. Wenn sich das ganze
Schwingungssystem aber ständig dreht, heben sich diese Fehler gegenseitig auf.
Schon ein klassisches Tourbillon ist so kompliziert aufgebaut, dass es nur wenige Uhrmacher
herstellen können. Die Spezialisten von Jaeger-LeCoultre gingen aber noch einen Schritt weiter:
Um den Tourbillonkäfig herum haben sie einen zweiten Käfig konstruiert, damit sich die
Hemmung nicht nur in der Ebene drehen kann, sondern auch in der dritten Dimension. Deshalb
wird diese Bauart auch sphärisches Tourbillon genannt.
Das erste Gyrotourbillon hatte Jaeger-LeCoultre im Jahr 2004 vorgestellt – und damit erstmals
einen Antrieb, der eine Armbanduhr komplett von den Einflüssen der Schwerkraft befreit. Ein
großer Sprung auf dem Weg zu noch größerer Genauigkeit der mechanischen Uhr.
Mit der aktuellen Version, dem Gyrotourbillon 2, setzt sich Jaeger-LeCoultre erneut über die
traditionellen Prinzipien der Uhrmacherei hinweg: Nicht nur, dass der Tourbillonmechanismus
noch einmal überarbeitet wurde und jetzt schneller läuft als in der vorigen Version – zum ersten
Mal befindet sich statt einer flachen Spiralfeder eine zylinderförmige Feder in der Hemmung
einer Armbanduhr.
Das Gyrotoubillon – ein Meilenstein der Eleganz und technischen Perfektion
Schon bei seiner Premiere 2004 wurde das Gyrotourbillon 1 weltweit als Meilenstein der
Uhrmacherei gefeiert. Im Gyrotourbillon 2 findet diese revolutionäre Technik eine weitere
Steigerung. Das Uhrwerk ist nicht mehr rund, wie beim ersten Modell, sondern wurde angepasst
an die rechteckige Form der berühmten Reverso. Deren Wendegehäuse hebt die Schönheit
dieser technischen Meisterleistung noch besser hervor als ihr Vorgänger: Jetzt muss man die Uhr
nicht mehr vom Arm lösen, um das Werk auch von der Rückseite betrachten zu können – man
dreht das Gehäuse einfach mit einem Griff um.
Die zylindrische Spiralfeder – Premiere in einer Armbanduhr
Die Bewegung des Gyrotourbillons zieht den Betrachter unweigerlich in seinen Bann: Zwei
winzige Käfige mit 100 Einzelteilen rotieren umeinander. Beim genauen Hinschauen sieht man
darin das Herz der Uhr deutlich pulsieren: die Unruh mit ihrer Spiralfeder. Dabei fällt ihre
ungewöhnliche Gestalt auf: Statt flach wie eine gewöhnliche Spirale, ist diese wie ein Zylinder
geformt.
Die Spiralfeder sorgt für ein gleichmäßiges Hin- und Herschwingen der Unruh und hat damit
einen entscheidenden Anteil an der Genauigkeit einer Uhr. In Armbanduhren werden
heutzutage nur flache Varianten verwendet, um die Höhe des Werkes möglichst gering zu
halten.
Das Reverso Gyrotourbillon 2 ist die erste Armbanduhr in der Geschichte der Uhrmacherei, in
der eine zylindrische Spiralfeder mit zwei Phillips-Endkurven pulsiert. Diese Endkurven sind eng
an die Zentralachse gebogen, um die die Feder pulsiert. Das eine Ende ist am sogenannten
Unruhkloben festgeklemmt und das andere an der Unruh.
Die Idee zur zylindrischen Form hatte sich der berühmte englische Uhrmacher John Arnold
schon 1782 patentieren lassen. Aber wegen ihrer Größe wurde sie bislang nur in
Marinechronometern und voluminösen Taschenuhren verwendet. Dort sorgt sie allerdings für
ein nahezu perfektes konzentrisches Ausdehnen und Zusammenziehen und damit für
bemerkenswert gute Gangergebnisse – besser als alle anderen Spiralarten. Das macht diese
Feder interessant für jede Sorte von Präzisionsuhren.
Weil diese Feder aber nicht beliebig verkleinert werden kann, blieb ihr der Weg in die
Armbanduhr lange versperrt. Die dort üblicherweise verwendeten flachen Spiralen aber
pulsieren niemals perfekt konzentrisch, was unerlässlich ist für eine möglichst genaue
Zeitmessung.
Die Uhrmacher von Jaeger-LeCoultre haben eine zylindrische Spirale aus Nivarox-I-Legierung
entwickelt und erstmals so weit verkleinert, dass sie in eine Armbanduhr eingebaut werden
kann. Denn der Käfig des Gyrotourbillons 2 bietet gerade genug Platz, um sie darin
unterzubringen.
Zusammen mit den Vorteilen des sphärischen Tourbillons erzielt die Uhr mit der zylindrische
Spirale und ihren zwei Endkurven eine nie gemessene Genauigkeit. Sie ebnet den Weg für
Reglagen, die bis jetzt bei einer Armbanduhr undenkbar waren.
Die Designer haben sich zusammen mit den Uhrmachern noch etwas Besonderes ausgedacht:
Eine vorsichtige Hitzebehandlung dieses sensibelsten Bauteils der Uhr gibt der Spiralfeder eine
bläuliche Farbe und hebt sie so deutlich von dem Hintergrund ab – damit man sie noch besser
sehen kann.
Das sphärische Tourbillon: Ein äußerst komplexer aber genialer Antrieb
Was das klassische Tourbillon von Breguet für die Taschenuhr bedeutet, verkörpert das
sphärische Tourbillon von Jaeger-LeCoultre für die moderne Armbanduhr: Die Unabhängigkeit
des Uhrwerks von der Schwerkraft.
Je nachdem, wie man eine Uhr ohne Tourbillon hält, verändert sich die Schwingung der Unruh.
Denn an dem hin- und herschwingenden Unruhring zieht die Schwerkraft, und bremst die
unterschiedlichen Bewegung mehr oder weniger ab. Somit schwingt die Unruh nicht völlig
gleichmäßig und die Uhr läuft ungenau. Ein Tourbillon dreht die Reguliereinheit samt Unruh
aber ständig um die eigene Achse. Die sogenannten Schwerkraft- und Lagenfehler werden
damit ausgeglichen und die Uhr geht genauer.
Das Tourbillon wurde 1801 von dem berühmten Uhrmacher Abraham-Louis Breguet
entwickelt. Seine einachsige Version funktioniert aber nur in der Ebene; was für Taschenuhren
ausreicht, die meist aufgestellt in der Weste getragen werden. Wird die Taschenuhr allerdings
flach auf den Tisch gelegt, trägt der Mechanismus nicht mehr zur Steigerung der
Ganggenauigkeit bei.
In einem zweiachsigen Tourbillon rotiert die Antriebseinheit zusätzlich auf einer Achse
senkrecht zu der des normalen Tourbillons, was den Gang in allen Dimensionen positiv
beeinflusst – das Gyrotourbillon von Jaeger-LeCoultre ist also die perfekte Lösung für eine
Armbanduhr, die ständig bewegt wird.
Für die Produktion solch eines komplizierten Mechanismus kommen nur die leichtesten
Materialien in Frage, weil schwere Teile zuviel Energie benötigen, um schnell bewegt zu werden.
Im Gyrotourbillon 2 bestehen die Komponenten der Käfige komplett aus Aluminium, womit die
gesamte Masse der Tourbilloneinheit lediglich rund 0,3 Gramm wiegt.
Die Uhrmacher haben auch die Geschwindigkeit der Antriebseinheit gegenüber dem
Vorgängermodell noch einmal erhöht: Statt drei Hertz schwingt die Unruh mit einer Frequenz
von vier Hertz (28800 Halbschwingungen pro Stunde). Der äußere Käfig benötigt dabei für eine
Drehung eine Minute, der innere dreht sich in dieser Zeit sogar mehr als drei Mal.
Der einfachste Weg zur Frequenzerhöhung wäre eine Verkleinerung der Unruh gewesen.
Diesen Weg haben die Uhrmacher von Jaeger-LeCoultre jedoch absichtlich nicht beschritten.
Vielmehr ist das Reverso Gyrotourbillon 2 trotz der erhöhten Schwingungszahl mit einer großen
Gold-Unruh ausgestattet. Ihr höheres Trägheitsmoment von 12,5 mg x cm
2 (10 mg x cm2
waren es beim Gyrotourbillon 1) garantiert nämlich eine geringere Empfindlichkeit gegenüber
Stößen und Vibrationen. Die schnellere Schwingung von vier Hertz erhöht diese
Unempfindlichkeit weiter.
Auch die Speichen der Unruh werden so weit wie möglich ausgefräst, um die Masse des
Bauteils außen zu konzentrieren. Die Ausbalancierung der Unruh führen die Uhrmacher an
massivgoldenen Regulier-Schrauben am Ring durch. Dieser Touch von Luxus und Ästhetik geht
mit den technischen Anforderungen nach möglichst kleinen und schweren Ausgleichsgewichten
am Unruh-Ring perfekt einher.
Weitere technische Raffinessen – und ein Geheimnis
Ein Saphirglas deckt das Federhaus in dem mechanischen Kaliber ab. So kann man die Feder
beobachten, wie sie sich beim Aufziehen spannt und danach langsam entspannt. Die
Verwendung von Glas hat aber auch funktionelle Gründe: Seine glatte Oberfläche ist Garant für
wenig Reibung, so dass die Feder kaum gebremst wird. Die Energie steht deshalb fast völlig für
den Antrieb zur Verfügung. Voll aufgezogen reicht sie für eine Gangdauer von 50 Stunden.
Ein Drehzahlbegrenzer auf dem Federhaus verhindert mit einem Sperrgetriebe zu hohe oder zu
geringe Spannung der Feder. Er blockiert sie, bevor sie beim Aufziehen überdreht wird und
stoppt die Feder, bevor sie nicht mehr genug Drehmoment an das Uhrwerk liefert.
Versteckt zwischen Rädern und Trieben links auf der Werkplatine sitzt eine spezielle Schraube,
deren Funktion sich nicht durch bloßes Beobachten erschließt. Diese „geheime“ Schraube zeigt
ihre Funktion nur den experimentierfreudigen und erfahrenen Uhrmachern, die sich die Zeit
nehmen, dieses aufwändig konstruierte mechanische Kaliber bis ins letzte Detail zu verstehen.
So viel sei auch wenig couragierten Uhrenliebhabern verraten: Sie beeinflusst die Funktion des
Federhauses.
Das Werk des Gyrotourbillon 2 hat die Bezeichnung Kaliber 174 und besteht aus 371
Einzelteilen. Die von Hand finissierten und polierten Kanten und Winkel sowie der exquisit
bearbeitete Tourbillonkäfig zeugen von der Kunstfertigkeit der Uhrmacher und begeistern
ebenso wie die Platine und die Neusilber-Brücken, die genauso sorgfältig bearbeitet sind. Die
gelbgolden beschichteten Räder stehen im auffälligen Kontrast zu den übrigen
Werkkomponenten, ihr Glanz verleiht dem Kunstwerk noch mehr Spannung und Tiefe. Die
verschiedenen Brücken sind mit „Clous de Paris“-Mustern und „Côtes de Genève“-Streifen
verziert, mit Wölkchenschliff versehen oder schlicht satiniert. Und das alles nur, um den Blick
des Betrachters auf die eine, aufregende Komponente zu ziehen: das sphärische Tourbillon im
unteren Werkteil.
Die Zeit zeigt das Reverso Gyrotourbillon 2 mit zwei Stahlzeigern an, die über einer Flamme
gebläut wurden. Sie streichen über das dezentrale Saphirglas-Zifferblatt oben im Gehäuse. Eine
24-Stunden-Anzeige ist auf einem Rad rechts vom Zifferblatt untergebracht und funktioniert als
Tag/Nacht-Anzeige. Die Sekunden werden durch einen kleinen Zeiger markiert, der am
äußeren Tourbillonkäfig befestigt ist. Auf der Rückseite befindet sich neben dem Federhaus ein
Zeiger für die Gangreserve, deren Skala auf einen feinen Halbkreis graviert ist. Er ist auf der
dazugehörigen Brücke aufgeschraubt.
Eine außergewöhnliche mechanische Erfindung, untergebracht im Gehäuse einer Design-
Ikone
Nicht nur die Drehungen des sphärischen Tourbillons zieht den Betrachter in seinen Bann. Auch
das Äußere der Uhr unterliegt einem Zauber: Gerade wenn man glaubt, die entscheidenden
Charakteristika einer Jaeger-LeCoultre-Uhr erkannt zu haben, kommt ein neues Element zum
Vorschein, das sie in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt.
Hatten die Fans des Gyrotourbillons 1 gedacht, dass diese Meisterleistung der Haute Horlogerie
untrennbar mit dem klassisch-runden Gehäuse der Master-Linie verbunden sei, zeigt das
Gyrotourbillon 2 eine völlig neue Seite dieses Uhrwerks. Denn wie könnte das aufregende
Tourbillon besser zur Geltung kommen als durch das berühmte Wendegehäuse der Reverso.
Mit ihm kann man die Uhr am Handgelenk lassen, will man das Werk von allen Seiten
bewundern. Man klappt einfach das Gehäuse um.
Die Ingenieure mussten allerdings für das große Handaufzugskaliber 174 das Gehäuse komplett
überarbeiten, so dass es nicht nur das sphärische Tourbillon schützt, sondern ihm auch
genügend Platz zur Drehung bietet – und es ausreichend zur Geltung bringt. Gleichzeitig sollte
es selbstverständlich die unverkennbaren Merkmale der Reverso enthalten: die drei Zierstreifen
oben und unten auf dem rechteckigen Gehäuse sowie die Wendefunktion.
Zusammen mit den Designern stützten sich die Ingenieure auf die Erfahrungen, die sie schon mit
der Reverso Grande Complication à tryptique gemacht hatten. Trotzdem bedurfte es einiger
Prototypen, bis alle Beteiligten zufrieden waren. Besonders die Aussparung der Saphirgläser im
unteren Teil der Uhr wurde mehrmals überarbeitet, damit sie das sphärische Tourbillon bestens
zur Schau stellen.
Das Wendegehäuse besteht aus Platin und ist wegen seiner Größe besonders schwer. Darum
haben die Ingenieure es mit einer Sicherung versehen; einem Schieber an der Gehäuseseite, der
es vor unbeabsichtigtem Öffnen und Herumklappen schützt. Das Reverso Gyrotourbillon 2 ist
wasserdicht bis zu 30 Meter Tiefe und liegt mit seinem integrierten Lederband komfortabel am
Arm. Wie es sich für eine so exklusive Entwicklung gehört, wird es in einer streng limitierten
Serie von nur 75 Stück aufgelegt.
Perfekte Fortsetzung der Geschichte zum 175. Jubiläum von Jaeger-LeCoultre
Im Reverso Gyrotourbillon 2 manifestiert sich das uhrmacherische Know-how von 175 Jahren
ununterbrochener Geschichte der Manufaktur, von mehr als 1000 selbst entwickelten
Uhrwerken und zahllosen Patenten. Diese Uhr ist Ausdruck von fortschrittlichem Denken und
traditionsbewusstem Handeln. Von der Fähigkeit, modernste Herstellungsverfahren mit der
Tradition des Uhrmacherhandwerks zu verschmelzen. Und sie zeigt wieder einmal, wie zahlreich
die Entwicklungsmöglichkeiten für ein einzigartiges Design wie das der Reverso sind. Unter den
Händen der erfahrenen Spezialisten erstrahlt diese Ikone in immer neuen Facetten. Die Reverso
scheint endlos neu interpretierbar zu sein und wird immer durch ihre Form und Funktion
faszinieren.
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(Z)(H) Jaeger-LeCoultre Reverso (Teil 4) - PR-Material

Grande Reverso Ultra Thin Tribute to 1931_SteelGrande Reverso Ultra Thin Tribute to 1931_Pink Gold


Reverso
Eine Legende
in Bewegung,
uhrmacherische Meisterwerke
mit vollendeter Eleganz.

„Eine Legende in Bewegung“
Von Jérôme Lambert, CEO Jaeger-LeCoultre

Einige Legenden schöpfen ihre Kraft aus der Tatsache, dass es sie schon lange gibt. Verewigt durch die Zeit, für immer unumstößlich geworden, lässt sich ihre Geschichte nur noch in der Vergangenheitsform erzählen.
Doch manchmal ist der Zauber so stark, dass etwas Seltsames geschieht: die Legende lebt, atmet, verwandelt sich, nimmt eine noch schönere Gestalt an, ohne dabei ihre ursprüngliche Aura einzubüßen.

Vor langer Zeit, im Jahr 1931, inmitten von Wolken aufgewirbelten Staubes und dem ohrenbetäubenden Hufklappern der Pferde entstand eine Idee: eine Uhr, deren Zifferblatt vor Stößen geschützt werden könnte, während die metallene Rückseite mit einer persönlichen Gravur ins Auge stach. 80 Jahre später schwingt sich die Reverso von dem Status einer Uhrenikone auf zum Status eines uhrmacherischen Kultobjektes.

Die Reverso war so besonders, dass es ihr gelang, im Laufe der Jahre in einer Vielzahl unterschiedlicher Gestalten aufzutreten, ohne jemals ihre Seele zu verlieren.
Heute gewährt das Tragen einer Reverso aus den aktuellen Kollektionen Eintritt in eine exklusive Welt. Die Welt der Geschichte der Uhrmacherei, aber auch, und vor allem, Eintritt in ein Reich, das von technischer Perfektion und ästhetischer Eleganz durchdrungen ist.

Mit dem Entwurf der Reverso erfand eine Handvoll Männer voller Phantasie und Innovationsgeist weit mehr als ein einfaches Wendegehäuse: Sie riefen ein Gefühl hervor, das nun schon seit 80 Jahren währt. Sie schufen eine Uhr mit unbegrenzten Möglichkeiten.

Die Reverso schöpft ihre Kraft aus der Vergangenheit und noch mehr aus ihrer Zukunft…





1931, 2011: der Erfolg eines klassischen zeitlosen Stils

Die Entstehungsgeschichte der Reverso, die in Indien aus der Anfrage eines englischen Polospielers auf der Suche nach einer unzerbrechlichen Uhr hervorging, ist noch erstaunlicher als sie auf den ersten Blick scheinen mag.

2011 sorgt die Reverso einmal mehr für Staunen und Bewunderung, denn sie bleibt nicht nur ihrer Legende treu, sondern erreicht gleichzeitig neue Dimensionen der Kreativität.

Als sie die Idee einer Wendeuhr hatten, deren Gehäuse sich drehen lässt, um das Zifferblatt zu schützen und nur die Metallrückseite den äußeren Gewalteinwirkungen auszusetzen, wussten die Erfinder der Reverso, dass sie eine effiziente technische Lösung für die an sie herangetragene Herausforderung gefunden hatten: „Eine elegante Uhr zu entwerfen, robust genug, um dem Polosport standzuhalten“!

Doch wahrscheinlich ahnten sie noch nicht, dass ihre Idee eines Tages einmal eine ganz andere Rolle als die eines einfachen Schutzschildes spielen sollte. Die aus Stahl oder Gold gefertigte Rückseite, die sich durch das Wenden des Gehäuses zeigte, sollte eine neues Kapitel in der Geschichte der Uhrmacherei schreiben. Eine Blankoseite, die dafür sorgen sollte, dass die Reverso weit mehr sein würde als eine Uhr: ein Kultobjekt, das jeder Besitzer einer Reverso durch eine persönliche Gestaltung dieser Fläche zu etwas Einzigartigem machen konnte.
Wer hatte wohl als Erster die Idee, seine Initialen eingravieren zu lassen? Das Wappen seines Regiments? Das Emblem seines Clubs? Wer hatte wohl als Erster die Eingebung, das Portrait einer geliebten Frau in Emaille anfertigen zu lassen? Seine Glückszahl zu verewigen?

Mit dieser nur wenige Quadratzentimeter großen Oberfläche, die die Möglichkeit für die Umsetzung jedes erdenklichen persönlichen Gestaltungswunsches eröffnete, wurde die Reverso zu einem Uhrkunstwerk, einem Gegenstand, den man weitergibt, den man teilt, der Gefühle zum Ausdruck bringt.

Ursprünglich für die Ausübung einer intensiven Sportart gedacht wurde die Reverso mit ihrem hohen Wiedererkennungswert schnell zum Inbegriff von Eleganz.

Im Laufe der Jahrzehnte blieb ihr unnachahmlicher Stil trotz der Weiterentwicklung ihrer Maße – ab 1990 wurden die Damenmodelle kleiner und die Herrenmodelle größer – unverändert, selbst als ihr rechteckiges Gehäuse quadratische Formen annahm.

Mit der Fertigung des Gehäuses in Edelstahl und sämtlichen Goldnuancen, mit der Fassung mit Edelsteinen, mit ihren unterschiedlichen Zifferblattgestaltungen und -farben und einer Vielzahl an Armbandvarianten verkörpert die Reverso Einzigartigkeit und Vielseitigkeit in einem und erweist sich als ideale Projektionsfläche für kreative und elegante Ausdrucksformen.



Neuheit 2011: Grande Reverso Ultra Thin
Nach 80 Jahren im Zeichen des Klassizismus zeigt sich die Grande Reverso Ultra Thin nun revolutionär und setzt auf äußerste Schlichtheit. Die extrem flache Bauweise des Kalibers Jaeger-LeCoultre 822 (nur 2,94 mm!) beschert dieser Reverso eine nie da gewesene schlanke Form. Während das Gehäuse mit seinen neuen großzügigen Proportionen ein wahrer Blickfang am Handgelenk ist, sorgt die schlanke Bauweise mit leicht gewölbter Form für Leichtigkeit und Tragekomfort.
Ein schnörkelloses Zifferblatt mit vertikaler Guillochierung, schlichten arabischen Ziffern, schlanken gebläuten Zeigern – sämtliche ästhetische Merkmale wirken in dieser ultra-flachen Ausführung wie veredelt.
Die neue Uhr bringt das Wesentliche der Persönlichkeit der Reverso in einer Verbindung aus Tradition und Noblesse, einem Bündnis aus Stil und Eleganz zum Ausdruck.



Grande Reverso Ultra-Thin „Tribute to 1931“
Weil diese neue Reverso sich als Verbindung zwischen gestern und heute versteht, hat Jaeger-LeCoultre beschlossen die Grande Reverso Ultra Thin „Tribute to 1931“ herauszubringen: in Edelstahl und in 18 Karat Rotgold, deren schwarzes bzw. weißes Zifferblatt mit Stabindizes und Schwertzeigern ihre Inspiration direkt aus der ursprünglichen Reverso schöpfen. Der Geist von 1931 mit aktuellen Dimensionen, der Charme des Art-déco der ersten Reverso Modelle im Zeichen der heutigen Zeit...
Grande Reverso Ultra Thin

Uhrwerk
Mechanisches Uhrwerk mit Handaufzug, Kaliber Jaeger-LeCoultre 822, von Hand gefertigt, montiert und verziert.
21 600 Halbschwingungen/Std
21 Rubine
Höhe: 2,94 mm
134 Einzelteile
45 Stunden Gangreserve

Funktionen
Stunden, Minuten

Gehäuse
Edelstahl oder 18 Karat Rotgold
Höhe: 46 mm
Breite: 27,5 mm
Dicke: 7,2 mm
Vermerk „contrôle 1000 heures“ auf dem Gehäuseboden
Wasserdicht bis 3 bar

Zifferblatt
silber, guillochiert mit aufgestempelten Ziffern und Indizes
In limitierter Auflage: schwarzes Zifferblatt mit weißen Indizes oder versilbertes Zifferblatt mit Goldziffern und -indizes

Armband
Schwarzes Alligatorleder
Dornschließe

Referenznummern
Q2782520, 18 Karat Rotgold
Q2788520, Edelstahl
Q2782521, Limitierte Serie Grande Reverso Ultra Thin Tribute to 1931 in 18 Karat Rotgold
Q2788570, Grande Reverso Ultra Thin Tribute to 1931 in Edelstahl




Reverso Squadra Lady,
eine facettenreiche feminine Welt.
Die Reverso Squadra Lady in neuer Farbenpracht.

Mit Selbstbewusstsein und gewagtem Stil spiegelt die Linie Reverso Squadra Lady eine
facettenreiche feminine Welt wider: Zwei Zifferblätter, ein ausgeklügeltes System für einen
schnellen Armbandwechsel, eine Vielfalt an Materialien, ein klassisches Design im Glanz von
Diamanten. Die Modelle sind mit Jaeger-LeCoultre-Kalibern der neuen Generation
ausgestattet und vereinen die charakteristischen Leistungsmerkmale der Reverso Squadra
mit einem exklusiv femininen Raffinement.
Die Designer, Uhrmacher und Ingenieure der Manufaktur haben leicht erkannt, dass ein einziges
Armbandmodell kaum ausreicht, um das ganze Spektrum weiblicher Wünsche zu erfüllen. Im
Schmuck einer innovativen Königin zeichnet sich die Reverso Squadra Lady daher durch ein
neues System für einen schnellen Armbandwechsel aus. Ohne jegliches Werkzeug kann ihr
Armband im Handumdrehen ausgetauscht werden. Nichts ist leichter als beim Umziehen nicht
nur Alltagskleidung durch Abendgarderobe zu ersetzen, sondern auch das praktische Kautschuk-
Gliederband durch ein elegantes Lederband in einer Farbe nach Wahl. Diese Geste wird der
glücklichen Besitzerin einer Reverso Squadra bald ebenso geläufig sein wie das Umdrehen des
Gehäuses auf seine brillantgefasste Seite, die funkelnde Sterne erstrahlen lässt.
Die Reverso Squadra Lady, eine stilsichere und technisch anspruchsvolle Sportuhr für alle
Lebenslagen, erscheint in einer reichen Vielfalt an Materialien, mit Variationen in schlichtem oder
diamantgefasstem Edelstahl, Gelb- oder Rotgold. Die Reverso Squadra Lady wird auf Wunsch in
neue Schattierungen getaucht, die eine vollendete Harmonie mit den Gehäusemetallen bilden
und Traumvorstellungen jeglicher Art in aller Farbenpracht verwirklichen.


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(Z)(H) Jaeger-LeCoultre Reverso (Teil 5) - PR-Material- Produktion

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