Uhrenklassiker - allgemeine Informationen
Die Beiträge sollen den Werdegang dieser ganz speziellen Uhren dokumentieren, Ihre Einsatzmöglichkeiten sowie historische Begebenheiten und Stories, die sich rund um diese Modelle zugetragen haben.
Als Klassiker definiere ich Uhren, die sich seit mindestens 50 Jahren im Handel befinden und entweder in ursprünglicher Form oder weiterentwickelt erhalten haben.
Die Hintergrundinformationen zu diesen Artikeln werden auf das Sorgfältigste recherchiert und stammen ausnahmslos direkt vom Hersteller, oder von ihm freigegebener und überprüfter Quellen.
So wird garantiert, dass der Leser ein umfassendes, fundiertes und vor allem zuverlässiges Informationsmaterial zur jeweiligen Uhr erhält.
Die Artikel sind mehrteilig aufgebaut:
Teil 1:
Artikel zur Geschichte und Hintergrundinformationen zum jeweiligen Modell (kann sowohl redaktionelle Teile als auch Herstellerinformationen enthalten).
Teil 2 ff:
Sammlung ungekürzter Presseunterlagen und Herstellerbilder zum Modell. Diese Sammlung wird nach Verfügbarkeit entsprechend ergänzt. Falls darin Preisangaben enthalten sind, beschreiben diese den Preis zum Erscheinungstermin der Uhr- und keinen aktuellen Verkaufspreis.
(H)(Z) Omega Speedmaster (Teil 5) - PR Material (Sondermodelle)






Die Speedmaster Moonwatch
"Alaska Project"
Anfang der 1970er Jahre begann das OMEGA-Projektteam mit der Entwicklung eines Aussengehäuses für die Speedmaster Professional Moonwatch”, um diese vor den extremen Temperaturen im Weltraum wirkungsvoll zu schützen. Damals machte sich die NASA Gedanken zur praktischen Umsetzbarkeit der Erforschung der Mondrückseite. Für OMEGA galt es die einwandfreie Funktion der Speedmaster Professional Moonwatch auch bei extremen Minustemperaturen sicher zustellen: das Speedmaster "Alaska Project" mit dem markanten rot eloxierten Außengehäuse aus Aluminium wurde ins Leben gerufen, blieb jedoch im Prototypen-Status. Bei der Omegamania Auktion im Jahr 2007 wurde einer der Prototypen aus diesem Projekt um CHF 64.900,- versteigert. OMEGA entschloss sich daraufhin, die Speedmaster Moonwatch "Alaska Project" im Jahr 2008 in einer Limitierung von 1.970 Exemplaren neu aufzulegen. Sie ist ab Sommer im ausgewählten Uhrenfachhandel und der Tourbillon Boutique Kitzbühel erhältlich.
Temperaturen zwischen –148°C und +260°C stellen für die Speedmaster Moonwatch "Alaska Project" kein Problem dar! Ihr außergewöhnliches rot eloxiertes Aluminium-Außengehäuse bietet den perfekten Schutz vor diesen, 400°C umfassenden Temperaturschwankungen. Die ungewöhnliche Farbgebung ist auf die Anodisierung (Eloxierung) zurückzuführen. Tests ergaben, dass keine andere Farbe einen vergleichbaren Schutz vor diesen extremen Temperaturunterschieden bietet. Dank eines ausgeklügelten Systems von überdimensionalen Drückern, sind trotz Aluminium-Außengehäuse alle Chronographen-Funktionen einwandfrei zu betätigen.
Das Herz der Speedmaster Moonwatch „Alaska Project“ ist das legendäre OMEGA-Kaliber 1861. Der Chronograph mit Handaufzug hat eine Gangreserve von 45 Stunden.
Ihr 42 mm großes Gehäuse ist aus Edelstahl und trägt einen schwarzen Aluminiumring mit eingravierter Tachymeterskala. Das weiße Zifferblatt dient dazu die Wärmestrahlung besonders wirkungsvoll zu reflektieren. Die zentrale Chronographensekunde ist in kräftigem Rot gehalten und die Zeiger des 30-Minuten-Zählers bei 3 Uhr sowie des 12-Stunden-Zählers bei 6 Uhr tragen große dreieckige Gegengewichte.
Ein verspieltes Detail stellen die unterschiedlichen Bandvariationen der Speedmaster Moonwatch „Alaska Project“ dar. Das Edelstahlband wirkt elegant während die Klettverschlussbänder in Weiß und Schwarz der Uhr eine äußerst sportliche Note verleihen. Die Bänder befinden sich gemeinsam mit dem Außengehäuse und der Uhr in einer besonderen schwarzen Geschenkbox. Diese inkludiert auch das notwendige Werkzeugset - ihr Eigentümer kann die Bänder somit jederzeit nach Belieben selbst wechseln.
Mit der Speedmaster Moonwatch „Alaska Project“ ruft OMEGA einmal mehr den Pioniergeist der Marke ins Bewusstsein, der ihre Zeitmesser in die entlegendsten Gebiete der Erde und auf den Mond führte.
Speedmaster Moonwatch "Alaska Project"
Referenz 311.32.42.30.04.001, unverbindlich empfohlener Verkaufspreis € 4.230,-

Vom Mond zum Mars
OMEGA - Pionier der Zeitmessung im All!
Mit der Speedmaster Professional, der einzigen je auf dem Mond getragenen Uhr, dem offiziellen Zeitmesser der Astronauten und Kosmonauten für ihre Flüge ins All, ging OMEGA in die Annalen der Uhrmacherkünste ein. Jetzt ist die Bieler Uhrenmarke auf dem Weg zum Mars. Mit der Speedmaster Professional X-33 aus Titan gelang OMEGA eine Pioniertat! Während die Speedmaster Professional als Monduhr bekannt ist, wird die Speedmaster Professional X-33 schon jetzt als die „Mars-Uhr“ bezeichnet!
Entwickelt wurde die Speedmaster Professional X-33 in Zusammenarbeit mit amerikanischen und europäischen Astronauten, russischen Kosmonauten und Flugprofis. Sie verfügt über die fortschrittlichste Technik, wie sie die renommiertesten Spezialisten für bemannte Weltraumflüge verlangen. Seit 1992 wurden Prototypen der X-33 von der NASA getestet; seit Januar 1998 stand die Uhr an Board der Weltraumfähre STS-90 sowie der Weltraumstation MIR im Einsatz.
„X-33“ wurde von den OMEGA Uhrmachermeistern während der Planungsphase als Codewort benutzt. Es wurde immer geläufiger und als der Zeitpunkt kam, der Uhr einen definitiven Namen zu geben, schien keine andere Bezeichnung geeignet als X-33.
Zahlreiche Funktionen -
leicht zugänglich und in Zusammenarbeit mit Astronauten entwickelt
Mission Elapsed Time (Langzeit-Chronograph), Universal Time (Weltzeit), Countdown, Datum im internationalen und im angelsächsischen Format ... alle digitalen Funktionen des OMEGA-Uhrwerks Kaliber 1666 werden einfach per Knopfdruck auf Krone und Drücker gesteuert und sind durch eine leistungsfähige Beleuchtung auch in der Dunkelheit ablesbar.
Die Alarmfunktion erreicht aufgrund des Titangehäuses mit doppeltem Boden eine Lautstärke von über 80 Dezibel. Damit werden die akustischen Ansprüche der Astronauten in den Space-Shuttle-Raumfähren erfüllt. Das Armband der X-33 ist aus Titan oder aus einem synthetischen und mit DuPont KEVLAR verstärkten Material gefertigt. Dabei handelt es sich um eine leichte und widerstandsfähige Faser, die vor allem im Flugzeugbau und bei der Konstruktion von Formel-1-Wagen verwendet wird.
In fünf Jahren wurden vier Prototypen der Speedmaster Professional X-33 während verschiedenen Missionen des NASA-Weltraumzentrums in Houston, sowie von den Piloten der US-Staffeln Blue Angels und Thunderbirds getestet. Die Spezialisten von OMEGA griffen die Bedürfnisse dieser „Weltraumreisenden“ auf, um schließlich eine endgültige Version mit allen erforderlichen Funktionen präsentieren zu können.
Die Astronauten wiesen beispielsweise darauf hin, dass ein klassischer Alarm durch den Lärm und die Resonanz in der Raumfähre kaum mehr wahrnehmbar ist. OMEGA entwickelte deshalb ein Alarmsystem, das ein Minimum von 80 Dezibel erreicht. Die Astronauten wünschten zudem breitere und kontrastreichere Zahlen und Buchstaben in der Digitalanzeige.
Die Funktionen des Langzeit-Chronographen Mission Elapsed Time wurde in Zusammenarbeit mit Partnern der NASA wie dem Schweizer Astronauten Claude Nicollier, entwickelt. Diese Funktion ist für zahlreiche Abläufe im Flugplan, sowohl vor als auch nach dem Start wichtig.
So wurde zum Beispiel während der Weltraummission Columbia STS-75 zum Zeitpunkt MT 002/01:45:00 (zwei Tage, 1 Stunde und 45 Minuten) ein Satellit in Position gebracht. Als Hauptzeitmesser jeder Raumfähre zeigt die Speedmaster Professional X-33 gleichzeitig die Mission Elapsed Time (MT) und die Universal Time (UT) - die GMT-Weltzeit - an und gibt damit den Astronauten die beiden benötigten Referenzzeiten.
Das Gehäuse der Speedmaster Professional X-33 wurde soweit verstärkt, dass es auch starken Schlägen standhält. Den schwierigsten aller Funktionstests bestand die Uhr bei einem Stoss von 20 G, den sie am Handgelenk eines Piloten, der auch ohne allzu schwerwiegende Schäden davon kam, unversehrt überstand!
Unter allen Umständen zuverlässig
Jede X-33 wird vor ihrer Auslieferung kompromißlosen Tests unterzogen. Ihre Genauigkeit darf pro Tag nur um -0.3 und +0.5 Sekunden abweichen. Sie muß ebenfalls bis 50 Meter wasserdicht sein und einem Druck von 3 Bar standhalten (ISO-Norm 2281). Verschiedene Tests zur Überprüfung der Stoßfestigkeit und Antimagnettests nach ISO-Norm 764 werden in die Kontrolle einbezogen. Die X-33 erträgt Temperaturschwankungen von -20 bis +70 Grad Celsius. Diverse Tests zur Funktionskontrolle des Alarms und der Beleuchtung, sowie eine Vakuumprüfung runden die Testserie ab.
Auf dem Weg ins 21. Jahrhundert setzen Weltall-Erforscher, Fans profilierter Produkte und Sportler ihr Vertrauen in die neue Speedmaster Professional X-33 von OMEGA!
(H)(Z) Omega Speedmaster (Teil 4) - PR Material (Sondermodelle)








Speedmaster Broad Arrow 1957
Die Lancierung der Speedmaster Broad Arrow von OMEGA wird vor allem die anspruchsvollen Uhrenkäufer von heute ansprechen, die auf der Suche nach einer Armbanduhr sind, die nicht nur Luxus und höchste Präzision in einem Gehäuse, sondern auch noch einen legendären Namen dazu bieten kann. OMEGAs neustes Modell der Speedmaster Broad Arrow ist mit seinen stilgebenden „Broad Arrow“-Zeigern eine Hommage an die herausragende Modellreihe Speedmaster. Mit seinem weiter entwickelten Uhrwerk und den luxuriösen Details beschreitet der Zeitmesser eine neue Dimension der mechanischen Uhrmacherkunst. Ausgestattet mit dem exklusiven OMEGA-Automatikuhrwerk Kaliber 3313 mit Co-Axial Hemmung, bietet er eine noch grössere Zuverlässigkeit und Ganggenauigkeit. Passend zur Raffinesse dieser Uhr sind Gehäuse und Armband aus unterschiedlichen Werkstoffen gefertigt, unter anderem in einer wunderschönen Kombination aus 18-karätigem Rotgold und Edelstahl. Eine weitere ästhetische Aufwertung erfahren die drei in Gold erhältlichen Modelle durch das innovative „Schrauben-und-Stift“-Armband ein genial einfaches System, mit dem die Länge des Armbands ohne grossen Aufwand angepasst werden kann.
Das Jahr 1957 war für OMEGA wegweisend. Die originale Speedmaster – die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum feiert – wurde zusammen mit der Railmaster und der Seamaster 300 als Teil eines Trios von OMEGA vorgestellt. Das aktuelle Modell steht einerseits ganz im Zeichen der Speedmaster-Familie mit seinen charakteristischen Zeigern mit Pfeilspitze, den geschwungenen und facettierten Bandanstössen und der Tachymeterskala auf der Glasreif, erfuhr jedoch andererseits auch eine Neuinterpretation durch hochwertige Werkstoffe und eine Vielzahl verschiedener Details.
Alle drei Ausführungen der Zifferblätter ob in glänzendem Schwarz, elegantem Silber oder tiefem Schokoladenbraun weisen die für die Zeitnahme erforderlichen Chronographenfunktionen in höchster Vollendung auf. Das Markenzeichen, die „Broad Arrow“-Zeiger, sind facettiert, poliert und mit SuperLuminova-Leuchtauflagen versehen und bieten somit eine optimale Ablesbarkeit auch unter schwierigsten Lichtverhältnissen bei anspruchsvoller Optik. Die breiten Bâton-Stundenmarkierungen und das OMEGA-Logo bei 12 Uhr sind auf das Zifferblatt aufgesetzt und vermitteln einen besseren räumlichen Eindruck von Tiefe und Dimension. Zur Hervorhebung der Chronographenfunktionen sind die Hilfszifferblätter mit einem kontrastierenden Aussenring eingefasst, dessen Werkstoff passend zum Gehäuse und den Zifferblättern gewählt ist. Bei den Modellen mit silbernem Zifferblatt sind Zeiger und Stundenmarkierungen aus gebläutem Stahl; bei der Modellvariante mit schwarzem Zifferblatt sind diese rhodiniert und bei Modellen mit braunem Zifferblatt sind Zeiger, Stundenmarkierungen und Aussenringe aus Gold.
Die Speedmaster Broad Arrow ist mit der modernsten derzeit erhältlichen Uhrentechnik in Form des exklusiven Kalibers 3313 von OMEGA ausgestattet. Im Herz dieses Automatikwerks befindet sich die Co-Axial Hemmung , die die Reibung im mechanischen Uhrwerk erheblich reduziert, weniger abhängig von der Schmierung ist und somit für eine merklich grössere Stabilität der Ganggenauigkeit über einen längeren Zeitraum sorgt. Die Co-Axial Hemmung stellt einen der bedeutendsten uhrentechnischen Fortschritte dar und wurde erstmalig im Jahr 1999 in der OMEGA-Modellreihe De Ville eingeführt. Der Säulenradmechanismus dieses Chronographen gewährleistet beim Auslösen der Chronographenfunktion einen reibungslosen Start des Sekundenzeigers sowie hochpräzise Stopp- und Rückstellfunktionen. Das Uhrwerk der Speedmaster Broad Arrow verfügt über eine Gangreserve von 52 Stunden, ein gut ablesbares Datumsfenster bei 6 Uhr und besitzt das offizielle COSC-Zertifikat (Contrôle Officiel Suisse des Chronomètres) für Chronometer.
Das 42-mm-Gehäuse der Broad Arrow ist in verschiedenen Metallausführungen erhältlich: aus kostbarem 18-karätigen Rotgold, 18-karätigen Gelbgold, einer reizvollen Kombination aus Edelstahl und 18-karätigem Rotgold und natürlich in der bewährten Ausführung aus Edelstahl. Das Gehäuse ist hübsch poliert und satiniert, die Krone ist doppelt abgedichtet und die Chronographendrücker garantieren Wasserdichtigkeit bis 100 Meter. Der Gehäuseboden ist mit einem widerstandsfähigen Saphirglas versehen, das den Blick auf das Kaliber 3313 mit seiner Co-Axial Hemmung freigibt, und das Zifferblatt liegt hervorragend geschützt unter einem bombierten kratzfesten und entspiegelten Saphirglas.
Ein Novum bei den Modellen der Speedmaster Broad Arrow in Rotgold, Gelbgold sowie der Kombination aus Edelstahl und Rotgold ist das patentierte „Schrauben-und-Stift“-Armband von OMEGA. Das Wechseln oder Herausnehmen von Armbandgliedern zur Anpassung an das Handgelenk des Uhrenträgers war noch nie so einfach wie mit dem genialen OMEGA-System aus unauffälligen Schrauben. Das bedeutet nicht nur grössere Flexibilität bei der Anpassung, das Armband sieht auch schöner aus. Das Armband geht nahtlos ins Gehäuse über und schafft eine hochbewegliche, ergonomische und harmonische Linie, die sich perfekt ans Handgelenk schmiegt. Erhältlich in Rotgold, Gelbgold und einer Kombination aus Rotgold und Edelstahl jeweils mit der dazu passenden Sicherheitsfaltschließe. Die einzelnen Glieder des Armbands sind sorgfältig bearbeitet, gebürstet und poliert, was die Kontrastwirkung noch verstärkt und eine Uhr mit einer wirklich einzigartigen Oberflächenbearbeitung ergibt. Angeregt durch das erste Armband mit massiven Bandgliedern aus den 1960er Jahren ist das eher traditionelle Edelstahlmodell der Speedmaster Broad Arrow mit einem klassischen Edelstahlarmband und Faltschliesse ausgestattet.
Uhrenliebhaber, denen das Tragegefühl und Aussehen eines Lederarmbands mehr zusagt, haben die Wahl zwischen einem braunen Kalbslederarmband beim Edelstahlmodell und einem Armband aus braunem Alligatorenleder beim Modell in Gelbgold beide mit jeweils passender Faltschliesse aus Edelstahl oder Gelbgold. Das Rotgoldmodell kann individuell mit einem Armband aus schwarzem Alligatorenleder mit Faltschliesse aus Rotgold angepasst werden, und die augenfällige Kombiversion aus Edelstahl und Rotgold ist ebenfalls mit einem braunen Armband aus Alligatorenleder mit Faltschliesse aus Edelstahl und dem charakteristischen OMEGA-Logo in Rotgold erhältlich.
Speedmaster Broad Arrow 1957, Referenz 321.53.42.50.01.001
Gehäuse aus 18 Karat Rotgold, schwarzes Zifferblatt, schwarzes Alligator Lederarmband
Unverbindlich empfohlener Verkaufspreis € 9.920,-
Speedmaster Broad Arrow 1957, Referenz 321.50.42.50.01.001
Gehäuse und Armband aus 18 Karat Rotgold, schwarzes Zifferblatt
Unverbindlich empfohlener Verkaufspreis € 15.640,-
Speedmaster Broad Arrow 1957, Referenz 321.93.42.50.13.001
Gehäuse aus 18 Karat Rotgold und Edelstahl, braunes Zifferblatt, braunes Alligator Lederarmband Unverbindlich empfohlener Verkaufspreis € 5.340,-
Speedmaster Broad Arrow 1957, Referenz 321.91.42.50.13.001
Gehäuse und Armband aus 18 Karat Rotgold und Edelstahl, braunes Zifferblatt,
Unverbindlich empfohlener Verkaufspreis € 6.870,-
Speedmaster Broad Arrow 1957, Referenz 321.53.42.50.02.001
Gehäuse aus 18 Karat Gelbgold, Silberfarbenes Zifferblatt, braunes Alligator Lederarmband
Unverbindlich empfohlener Verkaufspreis € 9.920,-
Speedmaster Broad Arrow 1957, Referenz 321.53.42.50.02.001
Gehäuse und Armband aus 18 Karat Gelbgold, Silberfarbenes Zifferblatt
Unverbindlich empfohlener Verkaufspreis € 15.640,-






Speedmaster Broad Arrow 1957
Die neuen OMEGA Speedmaster "Broad Arrow" 1957 Modelle wurden anlässlich des 50. Geburtstags der Speedmaster Kollektion gestaltet. Sie sind in Österreich in einer Bi-Color Version aus Edelstahl und Rotgold – wahlweise mit einem dunkelbraunen Lederarmband oder einem Metallarmband aus Edelstahl und Rotgold - erhältlich. Passend dazu präsentiert sich das Zifferblatt in Dunkelbraun. An das Jubiläum erinnert unterhalb von 12 Uhr die Jahreszahl 1957. Wie der Name sagt, stellen die "Broad Arrow"-Zeiger das Stil gebende Element der Serie dar. Sie sind eine Hommage an die Original-Speedmaster, die von 1957 bis 1960 mit den "Broad-Arrow"- Zeigern ausgestattet war. Dem Zeitgeist des 21. Jahrhunderts entsprechend sind die aktuellen Modelle mit dem OMEGA-Automatikwerk Kaliber 3313 mit Co-Axial Hemmung ausgestattet. Dieses bietet eine größere Zuverlässigkeit und Ganggenauigkeit. Eine weitere Aufwertung erfahren die Modelle durch das innovative „Schrauben-und-Stift“-Armband ein genial einfaches System, mit dem die Länge des Armbands einfach eingestellt werden kann. Die OMEGA Speedmaster "Broad Arrow" 1957 Modelle in Bi-Color sind ab Herbst 2007 in Österreich erhältlich.
Das Jahr 2007 steht bei OMEGA ganz im Zeichen des 50. Geburtstages ihrer Speedmaster Kollektion, die erstmals 1957 lanciert wurde und 1969 den Beinahmen "Moonwatch" erhielt. Die „Broad Arrow“-Zeiger der Bi-Color Modelle sind facettiert, poliert und mit SuperLuminova-Leuchtauflagen versehen. Zur Hervorhebung der Chronographenfunktionen sind die Hilfszifferblätter mit einem kontrastierenden Aussenring in Rotgold eingefasst.
Die Speedmaster "Broad Arrow" 1957 Uhren in Bi-Color sind mit der modernsten Uhrentechnik in Form des exklusiven Automatikwerks Kalibers 3313 ausgestattet. Die Co-Axial Hemmung
reduziert die Reibung im Uhrwerk und sorgt somit für eine verbesserte Ganggenauigkeit über einen längeren Zeitraum hinweg. Der Säulenradmechanismus gewährleistet beim Auslösen der Chronographenfunktion einen reibungslosen Start des Sekundenzeigers sowie hochpräzise Stopp- und Rückstellfunktionen. Das Werk der Speedmaster „Broad Arrow“ verfügt über eine Gangreserve von 52 Stunden, ein gut ablesbares Datumsfenster bei 6 Uhr und besitzt das offizielle COSC-Zertifikat (Contrôle Officiel Suisse des Chronomètres) für Chronometer.
Ein Novum bei OMEGA ist das patentierte „Schrauben-und-Stift“-Armband von. Das Wechseln oder Herausnehmen von Armbandgliedern zur Anpassung an das Handgelenk war noch nie so einfach wie mit diesem OMEGA-System. Uhrenliebhaber, denen das Tragegefühl und Aussehen eines Lederarmbands mehr zusagt können auf die Version mit dunkelbraunem Alligatorenlederarmband mit passender Faltschließe zurückgreifen.
Speedmaster Broad Arrow 1957, Referenz 321.93.42.50.13.001
Gehäuse aus 18 Karat Rotgold und Edelstahl, braunes Zifferblatt, braunes Alligator Lederarmband; Unverbindlich empfohlener Verkaufspreis € 5.340,-
Speedmaster Broad Arrow 1957, Referenz 321.53.42.50.02.001
Gehäuse und Armband aus 18 Karat Rotgold und Edelstahl, braunes Zifferblatt
Unverbindlich empfohlener Verkaufspreis € 6.870,-
(H)(Z) Omega Speedmaster (Teil 3) - PR Material (Sondermodelle)

OMEGA und Snoopy – zwei grosse Namen in der Geschichte der Erforschung des Weltraums
Seit den frühesten Anfängen der Erforschung des Weltraums ist die OMEGA Speedmaster Professional die einzige Uhr, die jemals von der NASA als tauglich für den Einsatz ausserhalb des Raumfahrzeugs qualifiziert wurde. Snoopy steht ebenfalls seit über drei Jahrzehnten mit dem Weltraum in Verbindung: die Apollo 10-Mondlandefähre hatte den Spitznamen „Snoopy“, und der populäre Comic-Hund wurde als Emblem für den renommiertesten Preis der NASA ausgewählt. OMEGA präsentiert nun eine limitierte Sonderedition des Speedmaster Professional Chronograph in Anerkennung dessen, dass OMEGA selbst einmal den Snoopy Award verliehen bekam.
Die Menschen lasen schon immer gerne, was Snoopy zu sagen hatte und seine Popularität erlebte noch während des Apollo-Mondflugprogramms weiteren Auftrieb durch die Apollo 10-Besatzung, die die Mondlandefähre nach ihm benannte und die Kommandokapsel nach Snoopys Kumpel Charlie Brown. Snoopy wurde daher zum Wachhund der prestigeträchtigen Auszeichnung für besondere Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit dem bemannten Raumflug der NASA auserkoren, denn er war eine Figur, mit der sich jeder identifizieren konnte. Der „Silver Snoopy“ wird auch heute noch verliehen, und zwar sowohl an Einzelpersonen als auch an Firmen, deren herausragende Bemühungen zum Erfolg von bemannten Weltraummissionen beitragen. Der begehrte Preis besteht aus einer Anstecknadel in Form eines Snoopy im Raumanzug mit Helm in Sterlingsilber, die bereits an Bord des Space Shuttle mitgeflogen ist. Die Preisträger erhalten darüber hinaus noch eine Urkunde und ein Empfehlungsschreiben, die persönlich von einem Astronauten unterschrieben sind und in denen der Dank der Astronauten für die aussergewöhnlichen Leistungen der Ausgezeichneten zum Ausdruck gebracht wird. OMEGA erhielt den Snoopy Award am 5. Oktober 1970 in Anerkennung der lebenswichtigen Rolle, die dem Speedmaster Chronograph bei der Apollo 13-Mission zukam. Von jedem der drei Besatzungsmitglieder persönlich signiert, steht in der Urkunde Folgendes:
„Für Engagement, Professionalität und herausragende Beiträge zur Unterstützung des ersten bemannten Mondlandeprojektes der Vereinigten Staaten Apollo
verleiht das Astronauten-Team der NASA diese Urkunde der OMEGA Watch Company Switzerland in Anerkennung ihrer grossen Leistung.”
Apollo 13 sollte die dritte Mondlandemission werden, doch eine Explosion in einem der Sauerstofftanks legte das Raumfahrzeug während des Fluges lahm und die Besatzung war gezwungen den Mond zu umkreisen, um das Raumschiff auf eine direkte Rückflugbahn zur Erde zu lenken. Um Strom für den Rückflug zur Erde zu sparen, wurde die Stromversorgung in der Kapsel bis auf die Lebenserhaltungssysteme heruntergefahren. Somit war die einzige funktionierende Zeitmesseinrichtung an Bord die OMEGA Speedmaster, auf die sich die Besatzung bei der
Ausführung von zwei Manövern verlassen musste: erstens bei der Bestimmung des genauen Zündzeitpunkts der Raketen zur Verkürzung der geschätzten Länge des Rückwegs zur Erde und zweitens bei der Bestimmung des genauen Zündzeitpunkts der Raketen zur Durchführung des Bremsmanövers, um die Eintrittsgeschwindigkeit zu verringern und den Wiedereintrittswinkel in die Erdatmosphäre exakt zu treffen. Das zweite Manöver war entscheidend, denn der geringste Fehler bei der Ermittlung des richtigen Zeitpunkts hätte zu einem falschen Wiedereintrittswinkel mit möglicherweise katastrophalen Folgen für die Besatzung führen können.
Die klassische „Moon Watch“ sieht heute genau so aus wie in den Zeiten des Apollo-Programms – ein poliertes Edelstahlgehäuse mit geschwungenen und facettierten Bandanstössen, Stahllünette mit schwarzem Aluminiumring, Tachymeterskala und Deckglas aus Hesalit. Das mattschwarze Zifferblatt ist ebenso typisch für die Speedmaster wie die Zeiger und Stundenindexe mit Leuchtauflagen und die Sexagesimalskala mit Fünf-Sekunden-Unterteilung für den Chronographen. Da die Uhr ursprünglich die Vorgaben an einen „robusten und verlässlichen“ Chronographen erfüllen sollte, hat die Speedmaster auch einen verschraubten Gehäuseboden, der ihre Wasserdichtigkeit bis 50 m gewährleistet.
Auch am Uhrwerk der Speedmaster Professional hat sich nichts geändert mit Ausnahme einiger Verbesserungen, die sie auf den aktuellen Stand der technischen Standards bringen. Dies ist kaum eine Überraschung, da das Original-Kaliber 861 zu einem der Meisterwerke in der Geschichte der Uhrmacherkunst gehört. Die Tatsache, dass die Speedmaster Professional auch heute noch - trotz der grossen Entwicklungsfortschritte seit der Ära der ersten Speedmaster-Modelle - von der NASA als tauglich für Raumflugmissionen qualifiziert ist und von der russischen Raumfahrtbehörde für den gleichen Zweck ausgewählt wurde, gibt hinreichend Zeugnis ab von der aussergewöhnlichen Zuverlässigkeit dieses Uhrwerks. Der jüngste Abkömmling der Speedmaster Professional ist das OMEGA-Kaliber 1861, ein Chronograph mit Handaufzug und einer Gangreserve von 45 Stunden. Das Uhrwerk mit Handaufzug ist perfekt für den Gebrauch im Weltraum geeignet, da es im Gegensatz zu Automatikwerken nicht auf die Schwerkraft angewiesen ist (die im luftleeren Weltraum nicht vorhanden ist), um in Gang zu bleiben.
In der limitierten „Snoopy Award“-Sonderausgabe dieser Uhr ist auf dem Zifferblatt das Motiv der Auszeichnung als farbenfroher Hintergrund in den Zähler der kontinuierlichen Sekunde bei 9 Uhr eingesetzt. Das gleiche farbige Motiv mit dem Motto „Eyes on the Stars“ ist auch auf dem originell ausgeführten Gehäuseboden der Uhr reproduziert. Durch Einätzen und Auftragen des farbigen Emblems entsteht ein eindrucksvoller Effekt auf dem Gehäuseboden aus Saphirglas, der den Farben beim Halten gegen das Licht eine zusätzliche Dimension verleiht. Dieses äusserst lohnenswerte Sammlerstück ist in einer auf 5441 nummerierte Einzelexemplare limitierten Auflage erhältlich. Die ungewöhnliche Zahl gibt die Dauer der Apollo 13-Mission an: 142 Stunden, 54 Minuten und 41 Sekunden.
OMEGA Speedmaster Professional Jubiläumsedition Apollo XVII
“last man on the moon”
Der Speedmaster Chronograph wurde von der NASA für den bemannten Raumflug qualifiziert und ist die einzige Uhr, die jemals auf dem Mond getragen wurde. OMEGA feiert im Jahr 2002 das 30-jährige Jubiläum dieses letzten Besuchs eines Menschen auf dem Mond – mit einer, auf 3000 Stück limitieren Sonderedition der „Moonwatch. Der heutige OMEGA Botschafter Eugene A. Cernan war 1972 Kommandant dieser Apollo XVII-Mission und der „last man on the moon“. Zur Erinnerung an dieses Ereignis trägt der Gehäuseboden der Speedmaster Jubiläumsedition die Gravur „E.A. CERNAN APOLLO XVII 12.14.1972 LAST MAN ON THE MOON“.
Als am 19. Dezember 1972 die Besatzung von Apollo XVII 12 Tage, 13 Stunden und 52 Minuten nach dem Start auf der Spitze einer Saturn-V-Rakete wieder auf der Erde landete, beendete sie eine Ära. Der Kommandant der Mission, Eugene A. Cernan, war der letzte Mensch, der nach einem 75-stündigen Aufenthalt auf der Oberfläche des Erdtrabanten, einer zurückgelegten Strecke von 30,5 Kilometern im Mondauto und dem Sammeln von 110,4 Kilogramm Mondmaterial seine Fußspuren auf dem Mond zurückließ. Dies sollte der letzte Besuch einer Speedmaster auf dem Mond sein, aber nicht der letzte Ausflug in den Weltraum.
Heute, 30 Jahre später, ist die Speedmaster Professional immer noch sehr gefragt und hat sich im Vergleich zum Chronometer, der ursprünglich von der NASA ausgewählt wurde, nur wenig verändert. Die „Moonwatch“ behielt ihr schwarzes Zifferblatt mit Leuchtindizes als Stundenmarkierung, Leuchtzeigern und Edelstahl-Lünette mit schwarzem Aluminiumring, der eine Tachymeterskala trägt. Ihr Chronographenkaliber OMEGA 1861 mit Handaufzug ist von den legendären Kalibern der Speedmaster aus dem Apollo-Programm abgeleitet, verfügt über rhodinierte Oberflächen und eine Gangreserve von 48 Stunden.
Kommandant Eugene Cernan trägt bis zum heutigen Tag eine OMEGA Speedmaster und begeistert auch weiterhin sein Publikum auf der ganzen Welt mit seinen Geschichten über das Leben im Weltraum und auf dem Mond. Wenn Cernan seine Zuhörer motiviert, über die Zukunft der Raumfahrt nachzudenken, können sie sich einer Sache sicher sein: Wohin es die Menschen auch immer verschlagen wird und was auch immer sie dort erwartet – OMEGA wird mit Sicherheit dabei sein!


Die Schweizer Prestigeuhrenmarke OMEGA
feiert 35 Jahre Mondlandung
Am 21. Juli 2004 jährt sich die 1. bemannte Mondlandung zum 35. Mal. Bereits 35 Jahre sind vergangen, seit Neil Armstrong mit den bewegenden Worten „One small step for a man, but a giant leap for mankind!“ als erster Mensch die Mondoberfläche betrat. Am 21. Juli 1969, 02.56 Uhr GMT, zeigte die OMEGA Speedmaster Professional am Handgelenk der Astronauten der Apollo XI Mission diesen historischen Augenblick an. Seit diesem legendären Augenblick ging auch die OMEGA Speedmaster Professional als „Moonwatch“ in die Geschichtsbücher ein.
Anlässlich dieses Jahrestages feiert OMEGA Österreich mit vielen regionalen Veranstaltungen, bei denen das Mondauto zu bewundern ist, 35 Jahre Mondlandung. Eine limitierte Spezialedition der OMEGA Speedmaster Professional wird im Rahmen einer „Weltraum-Ausstellung“ am 23. September 2004 in Leoben präsentiert.
Die OMEGA Speedmaster Professional „Moonwatch“
Anfang der 60er Jahre beschloss die NASA, ihre Astronauten mit einem zuverlässigen Armbandchronographen auszustatten. Zu diesem Zweck wurden zehn Zeitmesser verschiedener Hersteller einer langen Testreihe unterzogen, aus der schließlich die OMEGA Speedmaster als „Siegerin“ hervorging. Sie erhielt 1965 von der NASA das Prädikat: „für alle bemannten Weltraumflüge qualifiziert“. Die Speedmaster Professional war ursprünglich zur Geschwindigkeitsmessung (Chronograph mit Tachymeterskala) für Rennsport-Begeisterte und die Wissenschaft konzipiert worden. Sie hatte als einzige Armbanduhr die härtesten Belastungsproben bei Schwerelosigkeit, bei Extrembedingungen bis zur zehnfachen Erdanziehungskraft und bei Schock-, Vibrations- und Temperaturtests von -18 bis + 93 Grad Celsius bestanden.
Dieses legendäre Uhrenmodell, kreiert im Jahre 1957, ist heute eine der bekanntesten Armbanduhren aller Zeiten! Sie ist bis heute fixer Ausrüstungs-Bestandteil der amerikanischen Astronauten und russischen Kosmonauten und verkörpert die hohen Qualitätsansprüche von OMEGA.
Das OMEGA Mondauto
Die Astronauten der letzten drei Apollo-Missionen (Apollo 15, 16 und 17) erkundeten mit dem „Lunar Roving Vehicle“, dem Mondauto, unseren Erdtrabanten. Das vierrädrige Gefährt erinnert an einen Dünen-Buggy und wurde von zwei Silber-Zinkbatterien angetrieben. Der „Lunar Rover“ transportierte wissenschaftliche Instrumente, hatte genügend Laderaum für Mondgesteinsproben und diente den Astronauten für größere Mond-Exkursionen. OMEGA holte die Replika eines der vier von der NASA entwickelten Originalmodelle (von denen drei auf dem Mond getestet wurden) zurück auf die Erde! Mit einem Wert von 10 Millionen Dollar ist das „Lunar Roving Vehicle“ das teuerste Fahrzeug der Welt!
Am 21. Juli 2004 sind es genau 35 Jahre her, dass der erste Mensch – mit der OMEGA Speedmaster am Handgelenk - den Mond betrat. Zum 35. Jahrestag dieses besonderen Ereignisses lanciert OMEGA eine spezielle, auf 3.500 Exemplare weltweit limitierte Jubiläumsedition der Speedmaster Professional. Auf ihrem Saphirglasboden ist der Flugweg der Apollo-11-Missioin farbig eingezeichnet. Der Gehäusebodenring trägt die Sonderinschrift „Apollo 11 35th anniversary Limited Edition“ sowie die fortlaufende Nummer. Der Status der Uhr als limitierte Sonderedition wird ebenfalls auf dem weißen Zifferblatt mit der roten Inschrift „July 20th, 1969“ (Datum der Mondlandung laut Houston Zeit) bestätigt. Mit der „Speedmaster Professional 35 years anniversary edition“ dokumentiert OMEGA einmal mehr ihre enge Verbundenheit zur Raumfahrt und zur Erforschung des Weltraums.
Trotz Ihrer Lancierung bereits im Jahre 1957 wurde am Design und dem Uhrwerk der Speedmaster Professional über die Jahre hinweg nur recht wenig verändert. So besitzt auch das Jubiläumsmodell die typischen Merkmale einer „Moonwatch“: Edelstahlgehäuse und Edelstahlarmband, schwarze Tachymeterskala, rhodinierte Zeiger mit Superluminova-Leuchtauflagen, Deckglas aus Hesalit, wie es auch beim Originalmodell verwendet wurde, verschraubter Gehäuseboden sowie die Zifferblattgestaltung und Anordnung der Chronographenanzeigen sind charakteristisch für die Speedmaster Professional.
Das Herzstück der „Speedmaster Professional 35 years anniversary edition“ ist das mechanische Chronographen-Handaufzugwerk Kaliber 1861. Es verfügt über Anzeigen für Stunden, Minuten und eine kontinuierliche kleine Sekunde, eine zentrale Chronographensekunde, einen Zähler für 30 Minuten und 12 Stunden sowie 45 Stunden Gangreserve.
50 Exemplare der OMEGA Speedmaster Professional „35 years anniversary edition“,
Ref. 3569.31.00 sind ab Juli 2004 zum unverbindlich empfohlener Verkaufspreis von
€ 2.560,- in Österreich erhältlich.

Vom Mond zum Mars
Zu Beginn des dritten Jahrtausends befinden wir uns in der Morgendämmerung einer aufregenden neuen Ära der Weltraumerforschung. Während wir uns dank des Riesenerfolgs der Marsrover „Spirit“ und „Opportunity“ allmählich daran gewöhnen, tagtäglich gestochen scharfe Farbbilder vom Mars präsentiert zu bekommen, gerät es nur allzu schnell in Vergessenheit, dass wir uns dabei Bilder aus einer Welt anschauen, die hunderte von Millionen Meilen von der Erde entfernt ist. Dank der ehrgeizigen Ziele der NASA und der dem Menschen angeborenen Neugierde und seines Wissensdurstes können wir uns auf noch spannendere Jahrzehnte der Weltraumerforschung freuen, die den zielgerichteten Weg vom Mond zum Mars weiterverfolgen wird.
Obwohl die ersten Marskarten bereits aus dem frühen 17. Jahrhundert stammen, fand der erste „nähere Blickkontakt“ mit dem roten Planeten im Jahre 1965 statt, als die amerikanische Sonde Mariner 4 insgesamt 21 Bilder zur Erde funkte. Auf Grund der damals herrschenden politischen Rahmenbedingungen, die den Wettlauf um den Weltraum zwischen Amerikanern und Sowjets beflügelten, betrat nur vier Jahre später bereits der erste Mensch den Mond. Während die Mondlandungen noch eine Zeit lang fortgeführt wurden, verlagerte sich der Schwerpunkt bei der Erforschung des Weltraums mit dem Ende des kalten Kriegs verstärkt auf Wissenschaft und Forschung und somit traten Space Shuttle und Raumstationen in den Vordergrund. Ausgelöst durch den Erfolg der beiden Marsrover-Projekte und das Engagement von US-Präsident George W. Bush im Januar 2004, erhielt die Weltraumforschung durch die Aussicht auf eine Rückkehr zum Mond wieder neuen Auftrieb – diesmal allerdings mit dem Mond lediglich als Etappenziel auf dem Weg der Menschheit zu einer Herausforderung der Superlative – der Reise zum Mars.
Das Programm ist äusserst ehrgeizig: Erforschung des Mondes mit Robotern im Jahre 2008; ein Crewed Exploration Vehicle (CEV; neues bemanntes Erkundungsfahrzeug) noch im selben Jahr; der erste Flug des CEV im Jahre 2014; umfangreiche durch Menschen durchgeführte Raummissionen bis 2015 und Rückkehr zum Mond bis zum Jahre 2020. Die Herausforderungen sind unermesslich und die Fragen, die sich dabei stellen, auch heute noch so unüberschaubar wie vor den ersten Mondmissionen. Der vor kurzem erfolgreich abgeschlossene NASA-Test des revolutionären X-43A-Scramjet-Fluggeräts 100 Jahre nach dem ersten erfolgreichen Flug eines Menschen vermittelt eine Ahnung dessen, was die Zukunft uns bringen wird. Aber auf dem Weg dahin werden noch viele andere Hindernisse überwunden werden müssen, deren Lösung ohne Zweifel Anstösse für weitere Innovationen und neue Technologien gibt, die letztendlich der gesamten Menschheit zugute kommen werden.
Die Planer von heute haben jedoch zumindest einen Vorteil gegenüber den Leuten, die damals mit der Vorbereitung der Apollo-Missionen betraut waren. In den Kinderschuhen der Weltraumforschung hielten diese Pioniere im Grossen und Ganzen nur ein leeres Blatt Papier in den Händen, ohne auf eine bereits bestehende Weltraumtechnologie zurückgreifen zu können. Jede Komponente, jedes Ausrüstungsteil musste damals bis an seine Grenzen ausgetestet werden, bevor es für den Einsatz im Weltraum genehmigt werden konnte. Sogar die für die Astronauten ausgewählten Armbanduhren mussten zunächst Tests bestehen, bei denen sogar die meisten Uhren von heute scheitern würden. Die Tests waren tatsächlich so hart, dass am Ende nur eine einzige Uhr übrig blieb, die noch einwandfrei funktionierte: die
OMEGA Speedmaster. Daher hat es dieser OMEGA-Chronograph ausschliesslich seinen eigenen Leistungen zu verdanken, dass er die einzige Uhr wurde, die die NASA als tauglich für bemannte Weltraummissionen qualifiziert hat, und später die erste und einzige Uhr war, die jemals auf dem Mond getragen wurde. Die Sowjets rüsteten daraufhin ihre Kosmonauten mit der gleichen Uhr aus wie die Amerikaner, doch da sie ihren Bedarf über anonyme Regierungsaufträge deckten, waren die OMEGA-Mitarbeiter überhaupt nicht im Bilde. Und obwohl die Verbindung des Unternehmens mit der Erforschung des Weltraums ohne sein Wissen entstand, pflegt es seither enge Beziehungen zu den wichtigen Raumfahrtbehörden und einigen Astronauten, die die Speedmaster getragen haben.
Anlässlich des 35. Jahrestags der Mondlandung, mit der die Speedmaster sich einen Ehrenplatz auf dem Gipfel des Uhrenolymp sicherte, erfreut sich die OMEGA Speedmaster Professional immer noch anhaltender Beliebtheit, wobei ihre NASA-Referenzen als „für den bemannten Raumflug qualifiziert" immer noch als Garant für Robustheit und Präzision gelten. Nachdem die Speedmaster nun bei allen Apollo-Missionen die Reise zum Mond und einen kurzen Aufenthalt auf seiner Oberfläche überstanden hat, wäre es durchaus denkbar, dass sie auch im Jahre 2020 mit den Astronauten wieder dorthin zurückkehrt. Doch eine Reise zum Mars würde an Uhren und Zeitmessung neue Anforderungen stellen (und ihnen zweifellos noch härtere Tests durch die NASA auferlegen). Abgesehen von einer Durchschnittstemperatur von -53 °C sowie lokalen, regionalen und globalen Sandstürmen müsste die Mars Watch ebenfalls den längeren Marstag (den „Sol“), der 1,027 Erdentagen entspricht, berücksichtigen und damit zurechtkommen.
OMEGA überlässt es seinen Designern und Uhrmachern, sich mit diesen neuen und noch härteren Spezifikationen auseinander zu setzen, und freut sich, eine ganz besondere Uhr vorzustellen, mit der dieser Wendepunkt in der Erforschung des Weltraums festgehalten werden soll. Die Sonderedition der Speedmaster „From the Moon to Mars“ weist alle typischen Merkmale der original „Moon Watch“ auf: das gleiche robuste Gehäuse, die funktionelle Lünette mit Tachymeterskala und das nüchterne mattschwarze Zifferblatt mit Bâton-Leuchtzeigern. Sie hat mit dem Original sogar das Kaliber 1861 mit Handaufzug gemeinsam, das wegen seiner Präzision und Zuverlässigkeit unter Liebhabern mechanischer Uhren einen legendären Ruf geniesst und bei Vollaufzug über eine Gangreserve von 45 Stunden verfügt. Die Darstellung von Erde, Mond und Mars in den Chrono-Zählern und im kleinen Sekundenzähler auf dem Zifferblatt deuten ebenso wie die Inschrift „From the Moon to Mars“ auf dem Zifferblatt zwischen 5 und 3 Uhr sowie als Gravur auf dem Gehäuseboden ganz klar auf die Gedenkfunktion dieser Uhr hin. Einen weiteren Hauch von Exklusivität verleiht die individuelle fortlaufende Nummer, die jedes einzelne Exemplar auf dem Gehäuseboden trägt.
Eins ist ganz sicher: wenn die Menschheit schliesslich noch einmal zum Mond zurückkehrt, werden diese Speedmaster-Modelle immer noch zuverlässig ihre Aufgabe erfüllen - ebenso wie die allererste Uhr, die auf dem Mond getragen wurde und danach über 30 Jahre lang verschollen war, aber im vergangenen Jahr wieder auftauchte und immer noch nichts von ihrer damaligen Faszination eingebüsst hat. Bis dahin werden wir uns in diesem Bereich der Uhrmacherkunst weiterhin mit Innovationen und Pionierleistungen beschäftigen um sicherzustellen, dass, sollte ein Vertreter der Menschheit jemals seinen Fuss auf den Mars setzen, er dabei eine OMEGA-Uhr tragen wird.

(H)(Z) Omega Speedmaster (Teil 2) - PR Material


OMEGA Speedmaster „Moonwatch“
mit Mondphasenanzeige
Die OMEGA Speedmaster wurde 1957 lanciert. Weltberühmt wurde Sie 1969 als Sie als offizieller Ausrüstungsgegenstand am Handgelenk der Astronauten "erstmals" den Mond betrat. Sie ist heute nach wie vor die einzige Uhr, die jemals auf dem Mond getragen wurde und unter dem Beinamen "Moonwatch" bekannt. Die Speedmaster "Moonwatch" gibt es in vielen verschiedenen Versionen, wie beispielsweise auch mit einer Mondphasenanzeige, die bei 12 Uhr platziert ist und sich perfekt in die Zifferblattoptik einfügt. Das schwarze Zifferblatt mit den Chronographenanzeigen, die schwarze Tachymeterskala auf der Lünette und die mit Leuchtmasse ausgelegten Zeiger und Indexe stammen vom ursprünglichen Design und machen auch dieses Modell zu einer unverkennbaren "Moonwatch". Das Handaufzugswerk Kaliber 1866 sorgt für die richtige Zeitanzeige.
Kaum ein anderes Uhrenmodell wurde jemals so harten Belastungsproben und Extrembedingungen ausgesetzt wie die OMEGA Speedmaster, die als „Moonwatch“ am 21. Juli 1969 Einzug in die Geschichtsbücher hielt: Als Buzz Aldrin nach den berühmten Schritten von Neil Armstrong ebenfalls den Mond betrat, war die Speedmaster die erste Uhr, die jemals auf dem Mond getragen wurde. 1970, knappe neun Monate später, als Apollo 13 ein Problem an Houston meldete, war es die Speedmaster, die den Astronauten das Leben rettete, als sie die Brenndauer der Raketenmotoren für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre stoppten. Im Juli 1975 trugen sowohl die amerikanischen als auch die russischen Astronauten die Speedmaster am Handgelenk, als sie ihre Raumschiffe in der historischen Mission Apollo-Sojus aneinanderdockten, dem ersten gemeinsamen Raumfahrtprojekt der beiden Supermächte.
Speedmaster Moonwatch mit Mondphase, Referenz 3576.50.00
Edelstahlgehäuse mit Tachymeterskala, Edelstahlband, schwarzes Zifferblatt, Handaufzugwerk Kaliber 1866, Unverbindlich empfohlener Verkaufspreis € 3.440,-



OMEGA Speedmaster Date
Die Speedmaster-Linie repräsentiert seit über fünf Jahrzehnten die technische Präzision und die traditionelle Eigenständigkeit der Marke OMEGA. 1957 ursprünglich für den Rennsport, die Wissenschaft und Industrie zur Geschwindigkeitsmessung entwickelt, zählt sie heute als "Moonwatch" zu den bekanntesten Armbanduhren der Welt. 2009 wird die Kollektion um sportliche "Date" Modelle mit weißem, silberfarbenem oder dunkelgrauem Zifferblatt erweitert. Sie sind mit dem OMEGA Werk Kaliber 3304 ausgestattet. Der Chronograph mit automatischem Aufzug ist Chronometer zertifiziert und verfügt über eine Gangreserve von 44 Stunden. Das Datum ist zwischen 4 und 5 Uhr positioniert.
Zu den besonderen Merkmalen der OMEGA Speedmaster Professional Date zählen das markante Edelstahlgehäuse und das harmonisch integrierte Stahlband: abwechselnd polierte und satinierte Facetten zeigen Liebe zum Detail und betonen zusätzlich die aerodynamische Formgebung. Die neuen Date Modelle sind ebenfalls mit einem Band aus widerstandsfähigem Cordura® erhältlich. Zum sportlichen Look trägt unter anderem die Aluminiumlunette mit Tachymeterskala bei. Leuchtzeiger und –indizes erleichtern die Ablesbarkeit.
Bis zum heutigen Tag ist und bleibt die Speedmaster Professional die erste und einzige Uhr, die jemals auf dem Mond getragen wurde. Sie ist von der NASA für Einsätze außerhalb von Raumschiffen zugelassen und von der russischen Raumfahrtbehörde NPO Energija für ihre Weltraummissionen ausgewählt.
Speedmaster Date mit Edelstahlband
Unverbindlich empfohlener Verkaufspreis € 2.610,-
Speedmaster Date mit Triesteband
Unverbindlich empfohlener Verkaufspreis € 2.530,-


OMEGA Speedmaster „Moonwatch“
mit braunem Zifferblatt
OMEGA feiert im Jahr 2007 mit zahlreichen Sondereditionen und limitierten Serien den 50. Geburtstag Ihrer Speedmaster Kollektion. Die "klassische" Version der Speedmaster mit Edelstahlgehäuse und Handaufzugswerk Kaliber 1863 präsentiert sich im Jubiläumsjahr erstmals mit einem modischen dunkelbraunen Zifferblatt. Kombiniert wird dieser Auftritt entweder mit einem Stahlarmband oder einem dunkelbraunen Kalbslederarmband. Durch diese Designvariante avanciert der Uhren-Klassiker erstmals auch zum Fashion-Item. Die Neuheit ist ab Sommer 2007 in Österreich erhältlich.
Kaum ein anderes Uhrenmodell wurde jemals so harten Belastungsproben und Extrembedingungen ausgesetzt wie die OMEGA Speedmaster, die als „Moonwatch“ am 21. Juli 1969 Einzug in die Geschichtsbücher hielt. Damals wie heute gibt es einige charakteristische Merkmale, die auch die Modelle mit dunkelbraunem Zifferblatt zu unverkennbaren Moonwatch Uhren machen: unverkennbar sind das Edelstahlgehäuse, die Aluminiumlunette mit schwarzer Tachymeterskala sowie die, mit Leuchtauflage beschichteten Zeiger und Indizes für die perfekte Ablesbarkeit. Kratzfestes Saphirglas gibt nicht nur den Blick auf die präzise Zeit an - der Saphirglasboden gewährt Einblick in das Handaufzugwerk Kaliber 1863, wie es bereits in der berühmten "Moonwatch" verwendet wurde.
Speedmaster Moonwatch "Brown Dial", Referenz 311.30.42.30.13.001
Edelstahlgehäuse mit Tachymeterskala, Edelstahlband, dunkelbraunes Zifferblatt, Handaufzugwerk Kaliber 1863
Unverbindlich empfohlener Verkaufspreis € 3.360,-
Speedmaster Moonwatch "Brown Dial", Referenz 311.32.42.30.13.001
Edelstahlgehäuse mit Tachymeterskala, dunkelbraunes Kalbslederband, dunkelbraunes Zifferblatt, Handaufzugwerk Kaliber 1863
Unverbindlich empfohlener Verkaufspreis € 3.290,-
Sportlich und gleichzeitig feminin:
Die OMEGA Speedmaster Ladies Automatic
Für weibliche Uhrenliebhaberinnen, die hohe Ansprüche an das Innenleben und die Abmessungen einer Uhr stellen, aber trotzdem nicht auf feminine Ästhetik verzichten wollen, stellt OMEGA seine Speedmaster Ladies Automatic vor. Diese zeitgemäße und vor allem feminine Interpretation der traditionellen mechanischen Uhrmacherkunst erfüllt alle Erwartungen, die an eine Speedmaster gestellt werden.
Diese Uhr besticht durch ihr elegantes Design, geprägt durch das weiße Perlmutt-Zifferblatt mit seinen großen farbigen Ziffern (blau, grün, orange, rosa, rot oder weiß). Das Modell ist mit einer Diamantlünette, die mit 49 Diamanten (1 ct) besetzt ist, erhältlich oder mit der die Uhren der Speedmaster-Linie kennzeichnenden Tachymeterskala auf der Edelstahllünette.
In der Speedmaster Ladies tickt ein mechanisches Automatik Chronographenwerk – das OMEGA-Kaliber 3220, mit rhodinierten Oberflächen und Genfer-Streifen-Dekor. Das Uhrwerk verfügt über eine Gangreserve von 40 Stunden. Das Zifferblatt liegt geschützt unter einem kratzfesten und entspiegelten Saphirglas. Um den technischen Anforderungen zu genügen, ist die Uhr wasserdicht bis zu einer Tiefe von 100 m.
Die OMEGA Speedmaster Ladies Automatic mit Diamanten ist entweder mit Alligatorenleder-Armbändern entsprechend der modischen Farben der Ziffern auf dem Zifferblatt erhältlich oder mit einem Edelstahlarmband, dessen mittlere Gliederbandreihen eine gestreifte Oberflächenbearbeitung aufweisen, während die außen liegenden Gliederbandreihen poliert sind.



(H) Jaeger-LeCoultre Reverso (Teil 1a) von Jerome Lambert

Reverso Eine Legende in Bewegung, uhrmacherische Meisterwerke mit vollendeter Eleganz.
„Eine Legende in Bewegung“ Von Jérôme Lambert, CEO Jaeger-LeCoultre
Einige Legenden schöpfen ihre Kraft aus der Tatsache, dass es sie schon lange gibt. Verewigt durch die Zeit, für immer unumstößlich geworden, lässt sich ihre Geschichte nur noch in der Vergangenheitsform erzählen. Doch manchmal ist der Zauber so stark, dass etwas Seltsames geschieht: die Legende lebt, atmet, verwandelt sich, nimmt eine noch schönere Gestalt an, ohne dabei ihre ursprüngliche Aura einzubüßen.
Vor langer Zeit, im Jahr 1931, inmitten von Wolken aufgewirbelten Staubes und dem ohrenbetäubenden Hufklappern der Pferde entstand eine Idee: eine Uhr, deren Zifferblatt vor Stößen geschützt werden könnte, während die metallene Rückseite mit einer persönlichen Gravur ins Auge stach. 80 Jahre später schwingt sich die Reverso von dem Status einer Uhrenikone auf zum Status eines uhrmacherischen Kultobjektes.
Die Reverso war so besonders, dass es ihr gelang, im Laufe der Jahre in einer Vielzahl unterschiedlicher Gestalten aufzutreten, ohne jemals ihre Seele zu verlieren. Heute gewährt das Tragen einer Reverso aus den aktuellen Kollektionen Eintritt in eine exklusive Welt. Die Welt der Geschichte der Uhrmacherei, aber auch, und vor allem, Eintritt in ein Reich, das von technischer Perfektion und ästhetischer Eleganz durchdrungen ist.
Mit dem Entwurf der Reverso erfand eine Handvoll Männer voller Phantasie und Innovationsgeist weit mehr als ein einfaches Wendegehäuse: Sie riefen ein Gefühl hervor, das nun schon seit 80 Jahren währt. Sie schufen eine Uhr mit unbegrenzten Möglichkeiten.
Die Reverso schöpft ihre Kraft aus der Vergangenheit und noch mehr aus ihrer Zukunft...
Eine Legende..Die Anekdote ist Teil der langen Geschichte der Uhrmacherkunst. Es bedarf nur wenig Vorstellungskraft, um sich die Szene lebhaft vorzustellen. Wie in einem Film spielt sich die Sequenz vor unserem inneren Auge ab...
Die Kulisse: Draußen, am Tage. Ein großes Spielfeld, auf dem Staub und Gras sich den Boden streitig machen. Das Licht ist grell, die Hitze brütend. In der Ferne vollführen Pferde wilde Drehungen, setzen zum temperamentvollen Galopp an, kommen näher, entfernen sich wiehernd. Ihre behelmten Reiter, in lebendigen Farben gekleidet, schwenken lange Stäbe, deren Enden von zigarrenförmigen Holzspitzen gekrönt sind.
Wir schreiben das Jahr 1930 in Indien, das seinerzeit unter britischer Herrschaft steht. Bei den Männern handelt es sich größtenteils um englische Soldaten der Indian Army. Sie sind gerade dabei, eine leidenschaftliche Partie Polo auszutragen, diesem Sport der „Krieger, Prinzen und Könige“, den sie ein Jahrhundert zuvor bei ihrer Landung in den von ihrer Heimatinsel so weit entfernten Gefilden für sich entdeckt hatten. Und so kam es, dass die Soldaten Ihrer Majestät, eine Aktivität, die einst nur in den Steppen Zentralasiens ausgeübt wurde, zu einer Sportart machten, die so „very british“ ist und sich durch eine Mischung aus Eleganz, Geschicklichkeit und Kampfgeist auszeichnet.
Ein teilweise exzessiver Kampfgeist, zu dessen ersten Opfern oftmals die von den Reitern getragenen Uhren gehörten! Wie viele von ihnen mussten nach einer frenetischen Partie feststellen, dass ihr Zeitmesser die Stöße und Erschütterungen nicht überstanden hatte?
An eben jenem Tag, als eine Partie zu Ende geht, bewegt sich einer der Offiziere, von Schweiß und Staub bedeckt, sein Pferd am Zaumzeug haltend, auf einen eleganten Mann in Zivilkleidung zu, der am Rande des Spielfeldes steht. Sein Name ist César de Trey. Er ist kein Brite, er ist Schweizer. Ein Geschäftsmann, der mit Zahnprodukten reich geworden ist und sich nun der schönen Uhrmacherkunst zugewandt hat.
Der Offizier, der sich zu ihm gesellt, hält in seine Uhr den Händen, deren Glas während der Polo-Partie zerbrochen ist. „Noch eine hinüber!“, ruft er resigniert aus.
Bei einem im Club organisierten Empfang noch am gleichen Abend wendet sich der englische Soldat, der den Vorfall noch immer nicht verwunden hat, erneut an César de Trey, dessen Beruf er kennt. Ganz so als wollte er ihn herausfordern, fragt er ihn, ob er imstande wäre, eine Uhr zu entwerfen, robust genug, um eine Partie Polo unversehrt zu überstehen. Unser Schweizer Geschäftsmann, in seiner zurückhaltenden Art, erwidert hierauf wahrscheinlich nichts. Doch gleich bei seiner Rückkehr nach Europa vereinbart er einen Termin mit einem ihm bekannten Uhrmacher: Jacques-David LeCoultre. Dieser leitet eine der wenigen Schweizer Manufakturen, die sämtliche Handwerksfächer beherrscht, die für den Entwurf und den Bau hochwertiger Uhrwerke vonnöten sind. Dieses Haus zählt bereits einige 200 verschiedene Chronographenkaliber und ebenso viele Repetitionen zu seinem Repertoire. Das Unternehmen zeichnet sich zudem durch die hohe Zahl seiner Erfindungen aus, die sowohl aus dem Bereich der Mechanik als auch aus dem Gebiet der Fertigung stammen. Darüber hinaus arbeitet Jacques- David LeCoultre eng mit dem Haus Jaeger zusammen, mit dem gemeinsam er die Uhr Duoplan konzipiert hatte. Das Pariser Uhrenatelier Jaeger ist daher der ideale Partner zur Umsetzung eines derartigen Gehäuses...
Aus ihrem Gedankenaustausch entsteht die Idee eines drehbaren Gehäuses, das das Zifferblatt dadurch schützt, dass die Stöße ausschließlich auf die Metallrückseite auftreffen. Am 4. März 1931 meldet der französische Ingenieur Alfred Chauvot ein Patent für eine Uhr an, die „auf ihrer Halterung gleitet und sich so komplett um sich selbst drehen kann“.
Und wieder vernimmt man wie in einem Film das Gespräch zwischen dem für die Patenteintragung zuständigen Angestellten und ihrem Erfinder:
- Wie lautet der Name ihrer Erfindung? - Reverso. - Und das bedeutet? - Lateinisch für: „Ich drehe mich um“.
- Reverso, ist notiert. Ihr Patent ist registriert... Im November 1931, nachdem César de Trey sämtliche Rechte an der Erfindung Reverso von Alfred Chavot erworben hat, gründet er gemeinsam mit Jacques-David LeCoultre die Firma Spécialités Horlogères, deren Ziel es ist, diese bahnbrechende Uhr zu bauen und zu vertreiben.
Man kann sich nun bestens vorstellen wie der englische Offizier vom Anfang unserer Geschichte die Uhr, die ihm César de Trey überreicht, an sein Handgelenk anlegt, das Gehäuse umschwenken lässt, sich auf sein Pferd schwingt, ihm die Sporen gibt und im schnellen Galopp davonstiebt und dabei seinen Schläger herumwirbelt als wolle er seine neue Reverso einer besonderen Herausforderung unterziehen...
An diesem Tag, wenn auf der Leinwand unseres Films das Wort „ENDE“ erscheint, ist dies nur der Beginn der Reverso-Saga. Der Erfolg der Reverso ist in der Tat so groß, dass er die Geschichte der Marke Jaeger-LeCoultre maßgeblich beeinflussen wird.
So wird das Unternehmen Spécialités Horlogères im Jahr 1937, nachdem die Patentrechte für die Reverso von de Trey erworben wurden, umgetauft auf den Namen „Société de vente des produits Jaeger-LeCoultre“, was den Abschluss des Entstehungsprozesses der Marke Jaeger-LeCoultre markiert. Wieder eine schöne Geschichte, die gleichzeitig Ende und Anfang eines großen Kapitels ist...
1931, 2011: der Erfolg eines klassischen zeitlosen Stils
Die Entstehungsgeschichte der Reverso, die in Indien aus der Anfrage eines englischen Polospielers auf der Suche nach einer unzerbrechlichen Uhr hervorging, ist noch erstaunlicher als sie auf den ersten Blick scheinen mag. Die 1931 vorgestellte Uhr präsentierte sich in einer für den Art-déco-Stil sehr typischen rechteckigen Form, doch auch eine zweite Version, in quadratischer Form, wurde in Betracht gezogen. Da die Wahl der Ingenieure auf die rechteckige Form gefallen war, wurde der quadratische Entwurf der Reverso in den Archiven abgelegt, wo er in Vergessenheit geriet. Im Jahr 2006 bei der Durchsicht der Archive der Manufaktur entdeckten die Uhrmacher und Designer von Jaeger-LeCoultre diese historische und dabei doch gänzlich neue Uhr wieder. Seitdem hat sich die Kollektion Reverso Squadra an die Seite ihrer illustren Vorgängerin gestellt. Beide Versionen übertreffen sich einander an Kreativität und präsentieren regelmäßig neue innovative, leistungsstarke Uhren voller Eleganz.
Lesen Sie mehr....



