(H) Officine Panerai präsentiert die neue Luminor 1950 Rattrapante 8 Days Titanio


Officine Panerai präsentiert die neue Luminor 1950 Rattrapante 8 Days Titanio. Dieses anspruchsvolle Haute-Horlogerie-Modell verkörpert die perfekte Symbiose aus klassischem Panerai Design und den technischen Aspekten einer hochwertigen Sportuhr.
Bei der Luminor 1950 Rattrapante 8 Days Titanio handelt es sich um einen Schleppzeiger-Chronographen mit vertikaler Kupplung und Doppelschalträdern. Ihr vollständig in der Manufaktur von Officine Panerai in Neuchâtel entwickeltes und gefertigtes P.2006-Uhrwerk vereint zahlreiche Funktionen, wie sie nur eine Mechanikuhr allerhöchster Qualität zu bieten hat.
Die auch als Rattrapante bekannte Schleppzeigerfunktion betreibt zwei übereinander liegende, unabhängige Zeiger. Der erste, der Chronographenzeiger, wird vollständig über den Drücker auf der 8-Uhr-Position bedient, welcher den Zeiger startet, anhält und verstellt. Der zweite, über den Drücker auf der 10-Uhr-Position bedienbare Zeiger wird zur Messung von Teilzeiten bzw. eines zeitgleich stattfindenden zweiten Ereignisses genutzt. Zur Erleichterung des Ablesens bewegt sich der Zeiger des kleinen Minutenzählers nicht kontinuierlich, sondern in Sprüngen.
Das P.2006-Uhrwerk mit Handaufzug weist mit seiner hohen Gangreserve von acht Tagen ein traditionelles Merkmal der Panerai Uhren auf. Sie ist das Ergebnis eines speziellen patentierten Systems von drei Federhäusern. Die aktuell verbleibende Gangreserve wird auf dem Zifferblatt durch eine lineare Anzeige über der Ziffer 6 angezeigt.
(H) Habring² - in den Fußstapfen einer österreichischen Uhrmacherlegende

Doppel 2.0 – 20 Jahre Reifezeit
Joseph Thaddäus Winnerl (geb. 1799 in Mureck in der Steiermark – gest. 1886 in Paris) ersann 1831 auf der Suche nach der ersten Uhr, die Zeitintervalle festhalten konnte, einen separat anhaltbaren Sekundenzeiger. Während andere kluge Köpfe in den darauffolgenden Jahren den Mechanismus weiter verfeinerten und zu dem machten, was wir heute „Chronograph“ nennen, hat Winnerl mit seiner Arbeit den Grundstein für den späteren noch etwas komplizierteren Chrono geschaffen: den Chrono-Rattrapante oder Schleppzeigerchronographen.
Namensgebend für den Schleppzeigerchronographen ist ein zweiter Stopp-Sekundenzeiger aus dem Zentrum, der üblicherweise mit dem normalen Chronosekundenzeiger synchron mitläuft. In Aktion tritt er bei Druck auf den charakteristischen dritten Drücker links (oben) an der Gehäuseflanke. Während der Chronosekundenzeiger weiter unbeirrt seine Runden dreht, ermöglicht der Schleppzeiger so die Ablesung von Zwischenzeiten. Erneute Drückerbetätigung lässt den Schleppzeiger wieder elegant seine Position über dem Chronosekundenzeiger einnehmen.
2012 ist es wieder ein österreichisches Unternehmen, das den Schleppzeigerchronographen zukunftsweisend neu interpretiert: Maria und Richard Habring aka Habring².


